Neubaustrecken


Der Ausbau des Tram-Netzes wurde in Cottbus über mehrere Jahrzehnte hin vernachlässigt, die letzten großen Streckenerschließungen sind über 30 Jahre her. Zwar wurde vor allem in den 1990ern viel geplant und vorgeschlagen, letztlich aber nicht umgesetzt. Dies kann und darf kein Maßstab für die Zukunft sein, im Gegenteil: Aufgrund des Flächenwachstums der Stadt sowie zahlreicher Eingemeindungen und Veränderungen in den einzelnen Vierteln decken die bestehenden Gleise das tatsächliche Verkehrsbedürfnis nicht mehr ideal ab. Einige Gebiete und ganze Stadtteile müssen daher mit Bussen angefahren werden, die aufgrund des hohen Stadtverkehrs jedoch oft verspätet ankommen oder einfach sehr schwache Takte fahren, sodass sie zusätzlich aufgrund teils unattraktiven Kursführungen mit langen Fahrten nur mäßig angenommen werden. Zudem wurden vor allem in den letzten Jahren entlang vieler Straßenbahngleise Wohngebiete abgerissen bzw. zurückgebaut und dafür fernab der Straßenbahn neue Gebiete erschlossen.
Investitionen in Neubaustrecken sind daher existentiell für das Cottbuser Netz. Folgende drei Erweiterungen wurden in einem Gutachten der Stadt auf Rentabilität untersucht:
Unabhängig davon steht seit Jahren eine bessere Anbindung des Hauptbahnhofs an das Straßenbahn- und Busnetz zur Diskussion. Beschlossen wurde letzten Endes eine Variante, die den Busbahnhof auf den Bahnhofsvorplatz verlegt und dort eine zentrale Straßenbahnhaltestelle vorsieht, die aus allen Richtungen angefahren werden kann. Aus Richtung Stadtring ist zudem eine Wendeschleife vorgesehen. Eine detaillierte Darstellung des Vorhabens ist hier zu finden.

Neben diesen Gebieten bedarf es aber auch an anderer Stelle im Netz um Ausbesserung und Optimierung, was nur durch Aus- oder Umbaumaßnahmen zu realisieren ist. An dieser Stelle zwei Vorschläge:
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