Fahrzeiten


In Sachen Fahrzeiten ist der heutige Fahrplan an einigen Stellen leider etwas unübersichtlich, teilweise widerspricht er sich auch. So gibt es beispielsweise auf derselben Strecke in beide Richtungen unterschiedliche Angaben. Einerseits lässt sich dies durch Reserveminuten erklären, andererseits liegen die Haltestellen in beide Richtungen nicht immer auf gleicher Höhe. Vor allem an den Endhaltestellen macht sich dies bemerkbar.
Diese Seite soll Übersicht in die Fahrzeiten bringen und unterschiedlich lange Strecken erklären.

Grundsätzliches
Fast alle Haltestellen im Stadtgebiet liegen so dicht beieinander, dass die reine Fahrzeit eine Minute nicht überschreitet. Lediglich bei folgenden Strecken sollte man von vornherein in beiden Richtungen mit zwei Minuten reiner Fahrzeit rechnen:
  • Am Nordrand - Nordfriedhof
  • Sportpalast - Nordring
  • Nordring - Bonnaskenplatz
  • Hermann-Hammerschmidt-Straße - Am Doll
  • Stadtpromenade - Marienstraße
  • Saarbrücker Straße - Thierbacher Straße
  • Hauptbahnhof - Friedrich-List-Straße
  • Stadtmuseum - Hauptbahnhof (Thiemstraße/Stadtring)
Fahrzeiten heute
  • Stadthalle - Neu Schmellwitz - 10 Minuten
  • Stadthalle - Schmellwitz Anger - 7-8 Minuten
  • Stadthalle - Sandow - 7-8 Minuten
  • Stadthalle - Ströbitz - 7-8 Minuten
  • Stadtring - Stadthalle (via Straße der Jugend) - 5 Minuten
  • Hauptbahnhof - Stadthalle (via Bahnhofstraße) - 5 Minuten
  • Görlitzer Straße - Madlow - 9 Minuten
  • Thiemstraße/Hbf - Sachsendorf - 9 Minuten
  • Bahnhof - Jessener Straße - 4 Minuten


Ampeln und Vorrangschaltungen
Auch die Straßenbahn nimmt am Straßenverkehr teil und ist deshalb auf Ampeln angewiesen. Vorrangschaltungen sind nicht überall vorhanden bzw. nicht wirklich dazu ausgelegt, der Straßenbahn in jedem Fall Vorrang zu gewähren. Durch die Wartezeiten an Ampeln verlängert sich die Fahrzeit deswegen an einigen Stellen:
  • Kreuzung Straße der Jugend/Karl-Liebknecht-Straße: Vor allem die Bahnen in Richtung Süden müssen hier mit Wartezeiten rechnen, die meist aber über die zwei Minuten Fahrzeit zur Marienstraße abgedeckt werden. In Richtung Norden läuft es meistens mit kurzer oder keiner Wartezeit, da die Bahnen bereits bei Abfahrt an der Marienstraße "Freie Fahrt" anfordern und die Ampel entsprechend schaltet. Fahren mehrere Bahnen (oder Busse) hintereinander, kommen aber maximal zwei Fahrzeuge zusammen durch die "Grünphase".
  • Stadtring (Kreuzungen Straße der Jugend/Stadtring und Bahnhofstraße/Stadtring/Thiemstraße/Vetschauer Straße):
    An beiden Kreuzungen wird es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens vermutlich nie eine Vorrangschaltung geben. Müssen beide Kreuzungen überquert werden, sollte man mindestens mit zwei, eher mit drei Minuten Fahr- und (vor allem) Wartezeit rechnen. Wenn eine Grünphase verpasst wird, dauert es gut eine Minute bis zur nächsten. Für die Linienführung Thiemstraße - Bahnhofstraße entfallen die Wartezeiten oft, da diese Strecke der Grüne-Welle-Schaltung der Straßenampeln entspricht, was die Straßenbahn ausnutzen kann.
    Durchfährt eine Bahn ohne "Störung" einer anderen Bahn beide Kreuzungen, muss meist nur an einer Ampel gewartet werden, da die Anforderung "Freie Fahrt" auch hier auf die Ampelschaltungen wirkt und diese gegebenenfalls verlängert bzw. verkürzt werden. Da sich zwischen den Kreuzungen aber Haltestellen befinden, geht dieser Vorteil oftmals verloren.
  • Kreuzung Bahnhofstraße/Berliner Straße: Hier gibt es bereits eine Vorrangschaltung, die allerdings nicht immer dafür sorgt, dass die Strecken in nur einer Minute befahren werden können (liegt teilweise auch an verspätetem Abfahren an der Stadthalle). Für die Strecken Schillerstraße - Stadthalle, Schillerstraße - August-Bebel-Straße und August-Bebel-Straße - Stadthalle sollten also immer zwei Minuten eingeplant werden (oder eine Minute Standzeit an der Stadthalle).
An folgenden Ampeln sind keine zusätzlichen Minuten nötig, da es entweder Vorrangschaltungen gibt oder die Straßenbahn von der Grünen-Welle-Schaltung der Straßenampeln profitieren kann:
  • Berliner Straße ohne Kreuzung Mittlerer Ring (Waisenstraße/Pappelallee) und die oben erwähnte Bahnhofstraße
  • Gesamte Thiemstraße außer Bahnhofskreuzung
  • Bahnhofstraße ohne Bahnhofskreuzung und Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße (hier ist Optimierung möglich)
  • Europakreuzung (Thiemstraße/Hermann-Löns-Straße/Lipezker-Straße/Saarbrücker-Straße)
  • Kreuzung Südfriedhof (Dresdener Straße/Hermann-Löns-Straße/Madlower Hauptstraße)
  • Kreuzung Zilona-Gora-Straße/Gelsenkirchener Allee
  • Kreuzungen zwischen Haltestellen Sandower Brücke und H.-Hammerschmidt-Straße
Wendeschleifen
Nicht an allen Wendeschleifen gibt es eine Ausstiegsmöglichkeit vor der Haltestelle, sodass die Fahrgäste mit durch die Schleife fahren. Dafür ist eine zusätzliche Minute im Fahrplan angedacht. Durch die darauf folgenden Wendezeiten sollte dies kein Problem sein, berücksichtigt muss diese Minute dennoch werden, damit an diesen Schleifen nicht mit Nullwenden geplant wird (die sollten aber ohnehin vermieden werden):
  • Schmellwitz Anger
  • Ströbitz
  • Lutherstraße (Verbindungsgleis Straße der Jugend - Thiemstraße; nur von Straße der Jugend, Fahrtrichtung Süden, in Thiemstraße, Fahrtrichtung Norden, befahrbar)
Besonderes
  • An der Kreuzung in Höhe Haltestelle Zimmerstraße (Karlstraße/Zimmerstraße/Friedrich-Ebert-Straße/Hubertstraße) dauert der Fahrgastwechsel teilweise länger, als die Vorrangschaltung die Ampel auf grün hält. Leider befindet sich der Bahnsteig in beiden Richtungen vor der Kreuzung, zur Optimierung wäre also eine verzögerte Reaktion der Ampel sinnvoll. Eine zusätzliche Minute in Richtung Stadthalle bzw. Bonaskenplatz ist nur wegen der Ampel dennoch nicht nötig. Da die gesamte Friedrich-Ebert-Straße ein Langsamfahrbereich aufgrund der baulich nicht abgetrennten Fußgängerzone ist, sollte für die Strecke Stadthalle - Bonnaskenplatz in beiden Richtungen von vornherein mit drei Minuten Fahrzeit oder mit einer Minute Standzeit an der Stadthalle geplant werden.
  • Der eingleisige Streckenabschnitt in Madlow zwischen der Haltestelle Spreestraße und Endhaltestelle Madlow verläuft einseitig auf der Madlower Hauptstraße. Da es sich hierbei um eine Haupteinfallstraße handelt, die in jede Richtung nur über eine Spur verfügt, wird die Straßenbahn hier oft durch den zähflüssigen Verkehr behindert. Für die gesamte Strecke Madlow - Spreestraße sollte mit drei Minuten Fahrzeit gerechnet werden.
  • Die Haltestelle Hufelandstraße liegt direkt nördlich der Kreuzung Thiemstraße/Hufelandstraße/Welzower Straße. Die Gleise in Richtung Süden befinden sich auf der linken Fahrspur der Autos. Aufgrund des Ampelrückstaus kommt es hier vor allem in Stoßzeiten oft zu Behinderungen für die Straßenbahn. Im heutigen Fahrplan ist in dem Bereich deshalb eine Reserveminute eingeplant, was beibehalten werden sollte. In Stoßzeiten reicht diese Minute allerdings nicht aus, weshalb an der nächsten Wendeschleife mit ausreichend Wendezeit (Minimum drei Minuten) geplant werden sollte.
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