Infrastrukturministerium signalisiert Interesse an Bahnhofstunnel
14.07.2012 13:00 Uhr
14.07.2012 13:00 Uhr
Eher in einer Randnotiz in einer Meldung zur Instandhaltung von Doppelstockwagen der Deutschen Bahn findet sich in der heutigen Ausgabe der Lausitzer Rundschau eine Information zum Cottbuser Bahnhofstunnel.
Demnach hatte es eine Gesprächsrunde zwischen Joachim Trettin (DB-Verantwortlicher für Brandenburg) und der CDU Cottbus und Spree-Neiße gegeben. Dabei kam heraus, dass die Bahn die Stadt in der Verantwortung für einen durchgehenden Tunnel sehe.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass der Bau (oder die Sanierung) eines Tunnels auf dem Gelände der Bahn, den es seit etlichen Jahren bereits gibt und der demnächst wegen Baufälligkeit geschlossen werden muss, nicht ins Aufgabenfeld der Bahn fällt. Stattdessen muss die Stadt hier für etwas bezahlen, das der Bahn dadurch zu Gute kommt, dass ihre Fahrgäste kürzere Wege zu den Zügen aus Teilen der Stadt behalten. Die Bahn nimmt eine schlechtere Erreichbarkeit des Bahnhofes also billigend in Kauf.
Der Gesprächsrunde zufolge sei das letzte Wort in dieser Sache allerdings noch nicht gesprochen. Der Cottbuser CDU-Landtagsabgeordnete Michael Schierack erklärte, dass das brandenburgische Infrastrukturministerium ein Interesse am Erhalt des Spreewaldtunnels signalisiert habe. Daran möchte er nun anknüpfen.
Demnach hatte es eine Gesprächsrunde zwischen Joachim Trettin (DB-Verantwortlicher für Brandenburg) und der CDU Cottbus und Spree-Neiße gegeben. Dabei kam heraus, dass die Bahn die Stadt in der Verantwortung für einen durchgehenden Tunnel sehe.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass der Bau (oder die Sanierung) eines Tunnels auf dem Gelände der Bahn, den es seit etlichen Jahren bereits gibt und der demnächst wegen Baufälligkeit geschlossen werden muss, nicht ins Aufgabenfeld der Bahn fällt. Stattdessen muss die Stadt hier für etwas bezahlen, das der Bahn dadurch zu Gute kommt, dass ihre Fahrgäste kürzere Wege zu den Zügen aus Teilen der Stadt behalten. Die Bahn nimmt eine schlechtere Erreichbarkeit des Bahnhofes also billigend in Kauf.
Der Gesprächsrunde zufolge sei das letzte Wort in dieser Sache allerdings noch nicht gesprochen. Der Cottbuser CDU-Landtagsabgeordnete Michael Schierack erklärte, dass das brandenburgische Infrastrukturministerium ein Interesse am Erhalt des Spreewaldtunnels signalisiert habe. Daran möchte er nun anknüpfen.
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