Zentraler Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof Cottbus


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Am 26. September 2012 hat die Stadtverwaltung Cottbus beschlossen, auf dem Bahnhofsvorplatz einen sogenannten zentralen Verkehrsknotenpunkt zu errichten. Geplant ist eine große Straßenbahnhaltestelle, die aus allen Richtungen befahrbar ist und damit den alten Zustand mit drei Haltestellen in der Vetschauer Straße, Thiemstraße und auf dem Stadtring beseitigt. Aus Richtung Stadtring soll die neue Haltestelle zudem als Wendeschleife befahrbar sein. Zusätzlich soll der Busbahnhof aus der Marienstraße auf den Bahnhofsvorplatz verlagert werden, sodass die Umstiegswege zwischen Zügen, Straßenbahnen und Bussen des Stadt- und Regionalverkehrs deutlich verkürzt werden.

Im Detail entstehen vier Straßenbahnsteige (zwei pro Richtung) sowie neun Bussteige beiderseits der Straßenbahnhaltestelle und Abstellmöglichkeiten für 14 Busse südlich der Haltestelle. Nördlich sind 83 Kurzzeitparkplätze, 20 Taxistellplätze sowie sechs PKW-Haltebuchten (Kiss&Ride) angedacht. Südlich des Empfangsgebäudes an den bestehenden Hochbeeten sollen insgesamt 260 Fahrradstellplätze untergebracht werden. Ergänzt wird dieser neue Vorplatz durch den bereits im Sommer 2014 fertiggestellten neuen Parkplatz am Wasserturm westlich des Empfangsgebäudes mit 290 Stellplätzen. Um den Wegfall der 220 Stellplätze des alten Langzeitparkplatzes auf dem Vorplatz zu kompensieren, sollte der neue Parkplatz ab Oktober 2016 um 96 Stellplätze erweitert werden. Diese Maßnahme wurde aufgrund zu hoher Kosten wegen der Kontamination des Geländes nicht umgesetzt. Details zur ursprünglich geplanten Parksituation zeigt folgende Grafik der Stadtverwaltung (Anklicken für größere Version):

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Visualisiert stellt sich die künftige Situation rund um das Empfangsgebäude wie folgt dar (Anklicken für größere Version):

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Im Rahmen der Sanierung der Bahnsteige des Bahnhofs durch die Deutsche Bahn wird zudem der Bahnhofstunnel von der Mittelinsel bis zur Nordseite der Bahnanlagen verlängert. Der alte Spreewaldtunnel wird anschließend geschlossen. Auf der Nordseite soll der neue Ausgang in Höhe des Empfangsgebäudes des ehemaligen Großenhainer Bahnhofs entstehen. Dort sind weitere 100 Fahrradstellplätze sowie Parkplätze in noch unbekannter Anzahl vorgesehen. Während der Bauarbeiten steht seit Mitte April 2016 auf der Fläche des früheren Containerbahnhofs ein provisorischer Parkplatz mit 156 Stellplätzen zur Verfügung. Sollte nach Abschluss der Bauarbeiten Bedarf für dauerhafte Parkflächen in größerer Zahl auf der Nordseite bestehen, ist auch dort die Errichtung eines vollwertigen Parkplatzes mit rund 200 Stellplätzen möglich. Die Fertigstellung des Tunnels ist für Mitte 2017 geplant, die Freigabe des neugestalteten Nordzugangs für Ende 2017. Eine detaillierte Planung für die Umgestaltung dieser Flächen ist derzeit von Seiten der Stadt noch in Arbeit. Folgende Abbildung zeigt jedoch eine erste Visualisierung:

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Weitere Informationen sowie Präsentationsmaterial bietet die Webseite der Stadt Cottbus.
Darüber hinaus gibt es zu allen Arbeiten rund um den Hauptbahnhof eine Webseite mit aktuellen Informationen, Grafiken und Erläuterungen.



Auf einer Infoveranstaltung am 6. April 2016 präsentierte Cottbusverkehr folgendes Liniennetz für den Verkehr über den neuen Bahnhofsvorplatz:

Linie 1: Jessener Straße – Hauptbahnhof – Stadtpromenade – Stadthalle Nord – Bonnaskenplatz – Schmellwitz Anger
20 Minutentakt

Linie 2: Madlow – Sportzentrum – Hauptbahnhof – Bahnhofstraße – Stadthalle Süd – Am Doll – Sandow
15 Minutentakt

Linie 3: Sachsendorf – Gelsenkirchener Platz – Thiemstraße/Klinikum – Hauptbahnhof – Stadtpromenade – Stadthalle Süd – Waisenstraße – Ströbitz
15 Minutentakt

Linie 4: Sachsendorf – Gelsenkirchener Platz – Thiemstraße/Klinikum – Hauptbahnhof – Stadtpromenade – Stadthalle Nord – Bonnaskenplatz – Zuschka – Betriebshof Schmellwitz
15 Minutentakt

Zu etwaigen Veränderungen am Busnetz gibt es bislang keine Informationen.

Zu beachten ist, dass es während der Bauarbeiten in Abhängigkeit vom Fortschritt zu mehrfachen Veränderungen am Liniennetz kommen wird. So ist derzeit beispielsweise für den Zeitraum von Juli 2017 bis November 2018 Schienenersatzverkehr auf der gesamten Linie 1 geplant, anfangs auf dem Linienweg der Straßenbahn, später durch die Bahnhofstraße. Die derzeit geplanten Veränderungen am Liniennetz sowie die Einschränkungen auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer lassen sich dieser Präsentation zum Baufortschritt entnehmen.
Eine separate pdf-Datei mit den baubedingten Veränderungen am Liniennetz hat uns Cottbusverkehr zur Verfügung gestellt.
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