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26. April 2018, 12 Uhr Stadt Cottbus beschließt Straßenbahnkauf
13. April 2018, 21 Uhr 7 Neufahrzeuge und der 10. Langläufer
29. März 2018, 19 Uhr Fehlende Finanzierungszusage gefährdet Fahrzeugbestellung
21. Februar 2018, 19 Uhr 40 neue Straßenbahnen für Cottbus, Frankfurt und Brandenburg
17. Februar 2018, 12 Uhr Fahrgastzuwächse bringen Cottbuser Straßenbahn ans Limit
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Stadt Cottbus beschließt Straßenbahnkauf
26. April 2018, 12 Uhr
Das bange Warten hat ein erfreuliches Ende gefunden: Mit der Zustimmung aller Fraktionen abzüglich einer Enthaltung hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Kauf von sieben neuen Straßenbahnen für Cottbusverkehr mit 8,4 Millionen Euro zu bezuschussen. Damit wird der Weg frei für die gemeinsame Ausschreibung mit Frankfurt und Brandenburg, wo die Stadträte bereits vor einiger Zeit grünes Licht gegeben hatten.
Noch im Mai soll nun die europaweite Ausschreibung starten, damit bis zum Jahresende die Bestellung ausgelöst werden kann. Neben den sieben Neufahrzeugen sollen in dieser Bestellung auch 13 weitere Fahrzeuge als Option hinterlegt werden, die bei Bedarf und entsprechendem Vorhandensein finanzieller Mittel abgerufen werden können.
Was in der politischen Debatte, die der Abstimmung vorausgegangen war, aber definitiv klar wurde: Die Cottbuser Stadtpolitiker stehen so geschlossen wie schon lange nicht mehr hinter ihrer Straßenbahn. Und nicht wenige wünschen sich eine stärkere Förderung vom Land Brandenburg für neue Fahrzeuge und den Ausbau. Am Ende fiel sogar die Vision, die Straßenbahn zum künftigen Ostsee fahren zu lassen.

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7 Neufahrzeuge und der 10. Langläufer
13. April 2018, 21 Uhr
Es fehlt noch die endgültige Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung, die für den 25. April eingeplant wurde. Doch sowohl der städtische Finanzbeigeordnete als auch der Umwelt- und Wirtschaftsausschuss haben in dieser Woche die Empfehlung an die restlichen Stadtverordneten ausgesprochen, dass die Stadt Cottbus finanzielle Mittel zur Anschaffung von sieben neuen Straßenbahnen bereitgestellt.
Insgesamt müsste die Stadt bis 2023 dann 8,4 der 15,8 Millionen Euro bereitstellen, die Cottbusverkehr für den Kauf benötigt. Dass man in den Jahren danach nochmals eine ähnliche oder gar höhere Summe bereitstellen kann, um auch die Option der bis zu 13 weiteren Fahrzeuge zu ziehen, die im Rahmen der gemeinsamen Ausschreibung mit Frankfurt und Brandenburg bestellt werden sollen, hält die Stadt unter den aktuellen finanzpolitischen Bedingungen jedoch für unrealistisch.
Das bedeutet, dass Cottbusverkehr perspektivisch mit 17 Fahrzeugen auskommen muss: 7 neue Bahnen und 10 Langläufer. Denn mit dem in diesem Jahr begonnenen Umbau des zehnten Altfahrzeugs zum Langläufer soll dieses Programm enden. Das liegt nach Aussage des Cottbusverkehrchefs vor allem an den deutlich gestiegenen Kosten für den Umbau: Während man die ersten Langläufer vor sechs Jahren noch für rund 250.000 Euro für weitere 16 Jahre Betriebszeit fitmachen konnte, schlägt der Umbau jetzt bereits mit 360.000 Euro zu Buche. Hinzu kommt, dass man den zuletzt umgebauten Fahrzeugen aufgrund der schlechteren Grundsubstanz keine 16, sondern nur acht Jahre Restlaufzeit einräumt. Außerdem wird die Ersatzteilbeschaffung immer für die inzwischen um die 30 Jahre alten Tatrawagen immer aufwendiger.

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Fehlende Finanzierungszusage gefährdet Fahrzeugbestellung
29. März 2018, 19 Uhr
Eigentlich sind sich alle einig: Cottbusverkehr und die Verkehrsbetriebe aus Frankfurt und Brandenburg haben in den vergangenen Monaten gemeinsam eine Sammelbestellung für neue Straßenbahnen vorbereitet, um sie nun gemeinsam auf den Weg zu bringen und auf diese Weise durch den größeren Auftrag Geld zu sparen. Sowohl Frankfurt als auch Brandenburg haben stadtpolitisch abgesichert, dass die Finanzierung für diese Fahrzeuge steht. Denn die Fördermittel des Landes und die Eigenmittel der Verkehrsbetriebe reichen dazu nicht aus, die jeweiligen Kommunen müssen Geld zuschießen.
In Cottbus steht diese Finanzierungszusage noch aus. Nach Aussagen von Cottbusverkehr-Geschäftsführer Ralf Thalmann arbeitet das Finanzdezernat bereits seit Monaten an der entsprechenden Beschlussvorlage für die Stadtverordneten. Nun wird die Zeit knapp, denn dieser Beschluss muss noch im April gefällt werden damit die Ausschreibung im Mai starten kann und so alle nötigen Fristen eingehalten werden. Liegt der Cottbuser Beschluss bis Ende April nicht vor, so können Frankfurt und Brandenburg nicht länger warten und müssen ohne Cottbus bestellen.
Und das würde sich für beide wahrscheinlich auch finanziell bemerkbar machen. Alle drei Städte zusammen wollen 45 Bahnen bestellen, 20 davon entfallen auf Cottbus. Die Bestellung sieht eine feste Bestellung von 24 Bahnen (7 für Cottbus) und eine Option von 21 Fahrzeugen (13 für Cottbus) vor. Option heißt, dass der Straßenbahnhersteller die Lieferung dieser weiteren Bahnen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den aktuellen Konditionen zusichert und die Verkehrsbetriebe bei Bedarf und Verfügbarkeit der entsprechenden Gelder diese Bahnen nachbestellen können.

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40 neue Straßenbahnen für Cottbus, Frankfurt und Brandenburg
21. Februar 2018, 19 Uhr
Einer Meldung des RBB zufolge ist die gemeinsame brandenburgische Ausschreibung zur Anschaffung neuer Straßenbahnen so gut wie auf die Wege gebracht. Insgesamt 40 Bahnen wollen die drei Städte Cottbus, Frankfurt und Brandenburg gemeinsam anschaffen. Zehn davon entfallen auf Brandenburg, Frankfurt benötigt letzten Angaben zufolge 13 neue Bahnen, was 17 Fahrzeuge für Cottbus bedeutet. Also praktisch einen eins zu eins Ersatz des alten Tatra-Fuhrparks.
Genauere Angaben über den Zeithorizont und woher die dafür nötigen finanziellen Mittel stammen, lässt der RBB offen. Unter Berufung auf die Verkehrsbetriebe aus Brandenburg soll die Ausschreibung aber bereits in Kürze starten.

Nachtrag 22. Februar:
Cottbusverkehr-Chef Ralf Thalmann zufolge beabsichtige man keinesfalls einen komplett Ersatz des Fuhrparks auf einen Schlag. Die genaue Anzahl der Fahrzeuge für Cottbus stehe noch nicht fest, man denke stattdessen darüber nach, eine bestimmte Anzahl schnellstmöglich anzuschaffen und eine zweite Anzahl in Form einer Option auszuschreiben, die dann bei Bedarf und entsprechender Verfügbarkeit der finanziellen Mittel abgerufen werden kann.

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Fahrgastzuwächse bringen Cottbuser Straßenbahn ans Limit
17. Februar 2018, 12 Uhr
Stolze 10,6 Millionen Fahrgäste, so viele hat Cottbusverkehr im Jahr 2017 befördert. Das sind 1,5 Millionen Menschen mehr als noch zwei Jahre zuvor. Ein immenser Zuwachs, der die Kapazitäten der Fahrzeuge insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr an ihr Limit bringt. Denn am Angebot hat sich in dieser Zeit nichts verändert: Die Straßenbahnlinien fahren alle 15 Minuten, die Buslinien alle 20 oder 30 Minuten. Zusätzliche Fahrten zwischen diesen Takten sind praktisch nicht vorhanden.
Das liegt nicht zuletzt am Fuhrpark: Cottbusverkehr verfügt einfach nicht mehr über weitere Straßenbahnen, um ein dichteres Angebot fahren zu können.
Auch die angekündigten Fördermittel des Landes Brandenburg werden daran wenig ändern können, da die Summe unterm Strich zu gering ausfällt, um neue Bahnen in ausreichender Zahl zu beschaffen. Und selbst wenn die geplante Sammelbestellung mit Frankfurt und Brandenburg nun noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden kann: kurzfristig bringt das der Stadt keinerlei Entlastung. Bis die neuen Bahnen ausgeliefert und zugelassen sind, vergehen mindestens fünf Jahre.
Eine schnellere Möglichkeit wäre der Ankauf gebrauchter Fahrzeuge aus anderen Städten. Doch dieser Markt ist klein und umkämpft. Hinzu kommt, dass fremde Fahrzeuge selten gut zu den städtischen Gegebenheiten passen und eine zusätzliche Baureihe neue Wartungskosten mit sich bringt. Außerdem müssen auch dafür erstmal ausreichend finanzielle Mittel zusammenkommen. Geld, dass in Neufahrzeugen aber eben sehr viel besser investiert wäre als in 20 Jahre alte Gebrauchtfahrzeuge, die selbst nicht mehr allzu lange durchhalten werden.
Was also bleibt den Fahrgästen von Cottbusverkehr? Fürs Erste noch enger zusammenzurücken und viel Geduld und Rücksichtnahme gegenüber den Mitfahrfahrgästen. Immerhin geht der Winter zu Ende, sodass wieder mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen werden.

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