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Neuste Meldungen:
28. Juni 2016, 09 Uhr Weichentausch am Rathaus
26. Juni 2016, 11 Uhr Nadelöhr Stadtring - Vorrangschaltung wirklich nötig?
24. Juni 2016, 11 Uhr (K)ein Platz für Fahrräder am Bahnhof?
23. Juni 2016, 10 Uhr 1000 neue Wohnungen für die Innenstadt
25. Mai 2016, 10 Uhr Zu viele Unfälle: Straßenbahnen reichen nicht mehr
Ältere Meldungen

Weichentausch am Rathaus
28. Juni 2016, 09 Uhr
Schon bald steht die nächste Baustelle im Liniennetz der Straßenbahn an und wird einmal mehr zu Schienenersatzverkehr führen: Von 22. August bis Oktober werden die Weichen auf der Ostseite der Gleiskreuzung Berliner Platz vor dem Rathaus ausgetauscht. Während der Bauphase ist kein Straßenbahnverkehr nach Sandow möglich. Läuft es ab wie während der letzten Einschränkungen am Sandower Ast, so wird in der Zeit die Straßenbahnlinie 2 von der Stadthalle nach Schmellwitz Anger verkehren und zwischen Jessener Straße und Sandow Schienenersatzverkehr eingerichtet. Wir hoffen, dass Cottbusverkehr über diese Einschränkungen rechtzeitig informieren wird.
Die Stadt Cottbus nutzt die Zeit für weitere Baumaßnahmen in diesem Bereich: So wird die Südseite der Berliner Straße zwischen Bahnhofstraße und Postparkplatz einschließlich des in die Jahre gekommenen Gehweges saniert. Und etwas weiter östlich wird zudem der Gehwegs der Sandower Straße zwischen Gerichtsstraße und der zum Tuchmacherbrunnen verlängerten Magazinstraße erneuert.

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Nadelöhr Stadtring - Vorrangschaltung wirklich nötig?
26. Juni 2016, 11 Uhr
In den vergangenen vier Wochen haben wir an den beiden von der Straßenbahn befahrenen Stadtringkreuzungen am Bahnhof und an der Straße der Jugend eine Erhebung der Fahrtzeiten der Linie 4 durchgeführt. Wir wollten darüber ermitteln, wie hoch der Einfluss der beiden Ampeln auf die Fahrtzeit ist, um besser abschätzen zu können, wie dringend an diesen Kreuzungen der Bedarf für eine konsequente Vorrangschaltung für die Straßenbahn ist.
Insgesamt haben wir bei 30 Fahrten zu unterschiedlichen Tageszeiten und an verschiedenen Werktagen gemessen, wie lange die Bahnen von der Ankunft an der Haltestelle Thiemstraße/Hauptbahnhof bis zur Abfahrt an der Haltestelle Görlitzer Straße bzw. umgekehrt benötigt haben. Die reine Fahrtstrecke zwischen diesen beiden Punkten beträgt rund 400 Meter.
Das Ergebnis: Im Durchschnitt dauert die Fahrt auf diesem Abschnitt 3 Minuten und 23 Sekunden. Die schnellste Fahrt fand dabei in Fahrtrichtung Norden mit 1 Minute und 25 Sekunden statt, die langsamste in Fahrtrichtung Süden mit 4 Minuten und 30 Sekunden. Drei Viertel der Fahrten dauerten länger als drei Minuten, ein Viertel wenigstens vier Minuten, nur zwei Fahrten kamen mit zwei Minuten oder weniger aus.

Insbesondere der deutliche Unterschied zwischen der schnellsten Fahrt und dem Mittelwert zeigen aus unserer Sicht, wie viel Fahrtzeitersparnis eine Vorrangschaltung an diesen beiden Kreuzungen bringen kann: Ganze zwei Minuten. Das ist eine Größenordnung, für die sich sogar Investitionen rechtfertigen lassen.
Doch damit sollte besser abgewartet werden, bis der umgebaute Bahnhofsvorplatz in Betrieb genommen wird. Ab diesem Zeitpunkt werden die Fahrwege der Bahnen auf dem Stadtring nämlich einheitlich, da zwischen Vorplatz und Haltestelle Görlitzer Straße alle Bahnen dieselben Abzweigungen befahren, wohingegen heute durch die verschiedenen Richtungen eine echte Vorrangschaltung kaum zu realisieren wäre, ohne den KFZ-Verkehr komplett auszubremsen. Die Ampeln sollten dann idealerweise so schalten, dass lediglich an der ersten eine Wartezeit entsteht. Diese Wartezeit lässt sich in beiden Fahrtrichtungen dadurch abfangen, dass jeweils eine Haltestelle vor der Kreuzung liegt. Darüber sollte sich zumindest bis zu eine Minute gewinnen lassen. Mehr dürfte angesichts der Komplexität beider Kreuzungen kaum realisierbar sein. Genauere Untersuchungen überlassen wir hier aber natürlich der Stadt Cottbus und Cottbusverkehr selbst, denen wir unsere Erhebung zur Verfügung gestellt haben.
(K)ein Platz für Fahrräder am Bahnhof?
24. Juni 2016, 11 Uhr
Dass Radfahrer kein leichtes Spiel haben, wenn sie rund um den Cottbuser Bahnhof einen sicheren und geordneten Abstellplatz für ihr Fahrrad suchen, ist eine alte Geschichte. Nicht mal 100 offizielle Fahrradständer gibt es bislang rund um das Empfangsgebäude und nur einen Bruchteil davon am Spreewaldbahnhof. Dass die Radler infolgedessen auf Zäune, Schilder, Masten, Bäume oder die Abstellmöglichkeiten benachbarter Gebäude wie die der Pückler-Passage ausweichen, ist eine logische Folge.
Was entsteht, ist ein Chaos, das jahrelang geduldet wurde und sich während der nächsten Jahre der Bauarbeiten rund um den Bahnhof auch nicht ändern wird. Einzig am Empfangsgebäude werden die alten Fahrradständer verlegt, damit sie den Bautätigkeiten nicht im Wege sind.
Hinterher wird alles besser werden, versprechen zumindest die Ankündigungen. Insgesamt 260 überdachte Fahrradständer solle es nach Fertigstellung des neuen Vorplatzes am Empfangsgebäude geben. Noch mal 100 ebenfalls überdachte Abstellmöglichkeiten werden am Nordeingang entstehen. Im Vergleich zu heute gewiss eine immense Steigerung. Doch deckt es auch den Bedarf? Eine Zählung der aktuell abgestellten Fahrräder könnte sicherlich eine grobe Prognose darüber liefern, wie chaotisch es nach Abschluss der Bauarbeiten noch zugehen wird.
Prekär werden diese Zahlen aber definitiv, wenn man sie in Relation zur Parkplatzsituation setzt: Gut 600 kostenlose Parkplätze wird es künftig rund um den Bahnhof geben, mit Option auf mehr. Angesichts der Beliebtheit, die das Fahrrad in Cottbus genießt, sollte diese Erweiterungsmöglichkeit bei den Fahrradabstellmöglichkeiten auch vorgehalten werden. Für einen überdachten und sogar abgeschlossenen Abstellplatz im Stile eines Fahrradparkhauses würden einige Radler sicherlich sogar Geld bezahlen. Dazu Serviceangebote wie ein Reparaturdienst und es entstünde hohe Attraktivität. Kann und will die Stadt sich so etwas leisten? Der Flächenverbrauch und die Umweltbelastung durch Fahrräder liegen ja bekanntlich weit unter denen von Autos. Zugute kommen würde es dem Stadtklima also auf jeden Fall.

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1000 neue Wohnungen für die Innenstadt
23. Juni 2016, 10 Uhr
„Wo etwas verkehrt steht, entsteht Verkehr“ – hat diese von Verkehrsplanern viel zitierte Weisheit auch Gültigkeit in Cottbus? In der Innenstadt werden dieser Tage jedenfalls nach und nach Baulücken gefüllt und Brachflächen bebaut, selbst das große frühere Fabrikareal in Ostrow scheint endlich in Bewegung zu kommen. Insgesamt 1000 Wohnungen sind auf zahlreichen innenstädtischen Flächen für die nächsten Jahre vorgesehen.
Doch verkraftet die Cottbuser Innenstadt diese zusätzliche Verdichtung ohne weitere Infrastrukturanpassungen? Die Bauherren wünschen sich jedenfalls kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und anderen wichtigen Einrichtungen, um die neuen Wohnungen mit höchster Attraktivität vermarkten zu können. Die Stadtverwaltung erteilt dieser indirekten Forderung nach Neubauten jedoch direkt eine Absage: kein Geld. Stattdessen müsse man sich kluge Konzepte einfallen lassen.
An dieser Stelle sollte Cottbusverkehr in Erscheinung treten. Insbesondere der Schülerverkehr erfordert hohe Kapazitäten in kurzen Zeitabschnitten. Bislang halten sich die Zusatzleistungen zu den städtischen Schulen stark in Grenzen, wohl auch, weil viele weiterführende Schulen außerhalb des Stadtzentrums liegen und damit entgegen der Lastrichtung von Berufspendlern. Hinzu kommt die bekanntlich hohe Fahrradmobilität in der Stadt.
Dennoch: Mit dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes entsteht in Cottbus eine nie dagewesene Zentralität für den öffentlichen Nahverkehr. Ein leistungsfähiger Umsteigeknoten außerhalb der Innenstadt, an dem Busse und Straßenbahnen bequem wenden können. Da liegt es doch auf der Hand, bedarfsgerechte Verstärkerfahrten vom und zum Bahnhof einzusetzen und auf diese Weise Direktverbindungen zu schaffen, die es im Liniennetz sonst nicht gibt? Wenn auf diese Weise die Innenstadt so weit entlastet werden kann, dass für die neuen Bewohner keine zusätzliche Infrastruktur gebaut werden muss, dann ist das auf jeden Fall ein kluges Konzept.

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Zu viele Unfälle: Straßenbahnen reichen nicht mehr
25. Mai 2016, 10 Uhr
Mehrfach hat es in den vergangenen Monaten Unfälle zwischen Straßenbahnen und anderen Verkehrsteilnehmern gegeben. Zwar belief sich der Schaden glücklicherweise überwiegend nur auf die Fahrzeuge, doch auch das macht Cottbusverkehr nun zu schaffen: 16 der 21 Straßenbahnen aus dem Fuhrpark werden für den täglichen Regelfahrplan benötigt. Neben diesen Unfallschäden läuft nebenher auch noch der Umbau zu Langläufern, darüber hinaus fallen aufgrund des Fahrzeugalters immer mal wieder kurzfristig kleinere Arbeiten an. Die Folge ist schon seit vielen Monaten immer mal wieder der Einsatz mindestens eines Busses anstelle einer Straßenbahn auf der Linie 1.
Hinweise darüber an die Fahrgäste? Fehlanzeige! Weder online noch direkt an den betroffenen Haltestellen informiert Cottbusverkehr seine Fahrgäste über den Busersatz. Und das trotz ungleicher Haltestellenposition (in der Vetschauer Straße kann der Bus nicht die Straßenbahnhaltestellen anfahren, sondern hält auf der danebenliegenden Straße) und teilweisen Einschränkungen hinsichtlich der Kapazitäten (es fahren keine Gelenkbusse) sowie der Barrierefreiheit (die Bushaltestellen haben überwiegend keine erhöhten Bordsteine). Dabei wäre es dank der Linienlänge und Taktstärke nicht einmal kompliziert, da an jeder Haltestelle immer dieselbe Abfahrtsminute pro Stunde betroffen ist. Aber aufgrund der Dauer dieser Einschränkungen haben sich die betroffenen Fahrgäste vielleicht auch einfach schon daran gewöhnt?

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