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Neuste Meldungen:
17. März 2017, 13 Uhr Neu: Nachtschwärmer-Ticket
23. Februar 2017, 17 Uhr Hauptbahnhof: Neu-/Wiedereröffnung Drogerie, Apotheke und Toiletten
02. Februar 2017, 15 Uhr ProTramCottus in Kooperation mit dem VCD Brandenburg
14. Januar 2017, 08 Uhr 8. Langläufer und drei neue Busse
31. Dezember 2016, 16 Uhr Endlich mehr Landesfördermittel für die Straßenbahn! Aber ...?
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Neu: Nachtschwärmer-Ticket
17. März 2017, 13 Uhr
Die Angebotsvielfalt der Ticketlandschaft bei Cottbusverkehr bekommt Zuwachs: Das Nachtschwärmer-Ticket. Es berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im Stadtgebiet zwischen 18 und 6 Uhr und wird zum selben Preis wie eine normale Tageskarte ausgegeben: 3,60 Euro. Zusätzlich zur Fahrtmöglichkeit bietet dieses Ticket jedoch die Möglichkeit, in etlichen Lokalitäten kleine Ermäßigungen oder Gratisbeigaben zu bekommen, zum Beispiel alkoholische Getränke in Bars und Restaurants, Bowlingschuhe ohne Ausleihgebühr oder einen Gratissnack zum Kinoticket.
Zum Start des Tickets nehmen bereits über 30 überwiegend innerstädtische Partner teil. Dort, wo das nächtliche ÖPNV-Angebot auch am besten ist. Ob das Ticket dessen Auslastung erhöht und somit eine Ausweitung des Nachtverkehrs zur Folge hat, bleibt abzuwarten, wäre jedoch zweifelsohne wünschenswert.
Erhältlich ist das Ticket an allen Verkaufsstellen und Ticketautomaten von Cottbusverkehr. Dazu gibt es einen Fleyer mit allen teilnehmenden Lokalitäten samt Fahrplänen der Nachtlinien. Dieser ist auch online auf der Webseite von Cottbusverkehr als pdf-Datei verfügbar. In der aktuellen Folge von Einsteiger-TV ist das neue Ticket ebenfalls Thema.

Weiterführende Links:

Hauptbahnhof: Neu-/Wiedereröffnung Drogerie, Apotheke und Toiletten
23. Februar 2017, 17 Uhr
Wer dieser Tage durch das Empfangsgebäude des Cottbuser Bahnhofs schlendert, kann durchaus auf den Gedanken kommen, dass es zu Ende geht. Schon seit Monaten ist die Rossmann-Drogerie geschlossen, seit längerem sind die Geschäftsräume sogar mit Brettern vernagelt. Noch länger schon stehen die früheren Räumlichkeiten des Reisezentrums leer, seit dieses auf eine deutlich kleinere Fläche umgezogen ist. Die kurze Belebung durch die vorübergehende Nutzung des Presse- und Buchladens während dessen Stammfläche renoviert wurde, ist längst wieder vergessen. Und dann wären da noch die Toiletten auf halbem Weg zum Bahnhofstunnel: "Hochsicherheitsbereich Bahnhofsklo" spottete schon vor längerem die Bildunterschrift eines Bahnhofsportäts über den seit vielen Jahren vergitterten Eingangsbereich der Toiletten.
Doch so soll es nicht bleiben. Noch in diesem Sommer wird die Rossmann-Drogerie zurückkehren. Sie nutzt einen Teil ihrer früheren Räumlichkeiten weiter, bezieht aber zudem die frühere Fläche des Reisezentrums, das dafür gerade umgebaut wird. Im vormaligen Eingangsbereich der Drogerie wird dafür eine Apotheke einziehen. Und ab dem Herbst schließlich soll die Toilettenanlage umgebaut werden, infolgedessen auch die unansehnliche Vergitterung verschwinden soll.
Damit kommt im Laufe des Jahres also nicht nur neues Einzelhandelsleben in die Empfangshalle, sie wird durch die Umgestaltungen auch attraktiver. Mit der Umgestaltung zur zentralen Verkehrsdrehscheibe der Stadt und Region sind diese Maßnahmen jedoch überfällig, denn Busbahnhof und zentrale Straßenbahnhaltestelle werden zusätzliches Leben auf den Bahnhof bringen, das auch entsprechende Nachfragen mitbringen wird.

Worüber es unseres Wissens bisher leider noch keine Neuigkeiten gibt, ist die Frage nach einem Informations- und Fahrkartenschalter von Cottbusverkehr, noch besser aber für allen Stadt- und Regionalbusverkehr, der künftig am Bahnhof verkehren wird. Auch eine Anlaufstelle für den Fernbusverkehr könnte interessant werden.

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ProTramCottus in Kooperation mit dem VCD Brandenburg
02. Februar 2017, 15 Uhr
Der brandenburgische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) bietet uns seit kurzem die Möglichkeit, Beiträge auf deren Webseite einzustellen und so regionale Themen einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.
Diese Möglichkeit wollen und werden wir künftig nutzen, um auch Themen anzusprechen, die auf unserer Webseite nicht ganz so ideal aufgehoben sind. Intensiv befassen wir uns beispielsweise mit den Bahnverbindungen nach Polen. Einen ersten Beitrag dazu gibt es auf der VCD-Webseite nun schon. In unregelmäßiger Folge wird mehr folgen.

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8. Langläufer und drei neue Busse
14. Januar 2017, 08 Uhr
Ein Geschenk an die Fahrgäste nennt es Cottbusverkehr auf seiner Webseite und präsentiert dabei stolz die vier Neulinge für seinen Linienverkehr: Drei nagelneue Solobusse sowie den achten Straßenbahn-Langläufer.
Damit ist nun mehr als ein Drittel des Straßenbahnfuhrparks in Eigenregie aufgearbeitet und modernisiert worden. Knapp fünf Jahre dauert das Langläuferprogramm inzwischen bereits an – und es wird weiter gehen.
Natürlich kann an dieser Stelle der Verweis an die dringend zu verbessernde finanzielle Ausstattung der brandenburgischen Straßenbahnbetriebe nicht ausbleiben. Aufarbeitungen zur Verlängerung der Lebensdauer sind in der heutigen Zeit zwar bereits ein wertvoller Beitrag, doch mittelfristig können Neufahrzeuge nicht ausbleiben. Straßenbahn-Neufahrzeuge. Mit jeweils knapp 250.000 Euro liegt der Anschaffungspreis der drei neuen Busse zwar bei gerade mal einem Zehntel dessen, was eine neue Bahn kostet. Die Einsatzdauer von rund zehn Jahren liegt aber ebenfalls deutlich darunter, wohingegen die Cottbuser Tatras seit 35 Jahren ihre Runden durch die Stadt drehen und nun noch bis zu 16 Jahre durchhalten sollen.
Und nicht zuletzt bleibt der Umweltaspekt mit dem stetigen Ruf nach dem Ausbau der Elektromobilität:

Hallo brandenburgische Landesregierung: Straßenbahnen sind Elektrofahrzeuge!

Weiterführende Links:

Endlich mehr Landesfördermittel für die Straßenbahn! Aber ...?
31. Dezember 2016, 16 Uhr
Zugegeben, die Meldung ist schon ein paar Tage alt. Aber so richtig die Runde gemacht hat sie ja ohnehin nicht. Große Medienberichte über ÖPNV-Politik sind generell selten und selbst in der ÖPNV-Fördermittelwüste Brandenburg sind Aussichten auf höhere Zuschüsse vom Land kein großer Aufhänger für eine lange Meldung.
Wir haben uns die angekündigten Zahlen trotzdem mal auf der Zunge zergehen lassen: 3 Millionen Euro mehr für 2017, 6 Millionen Euro mehr für 2018 und 3 Millionen Euro mehr für 2019. Mehr zu dem Fixbetrag von 5 Millionen Euro jährlich, die das Land vor einigen Jahren als großen Wurf festschreiben ließ.
Neben Cottbus gibt es mit Frankfurt/Oder, Brandenburg und Schöneiche insgesamt vier Straßenbahnbetriebe mit ähnlichen Anforderungen an Neufahrzeuge, die akuten Bedarf für eine Auffrischung ihres Fuhrparks haben. In Summe werden für diese vier Betriebe etwa 30 Neufahrzeuge benötigt. Mit Stückkosten zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro oder Gesamtkosten zwischen 60 und 75 Millionen Euro.
Nun verlangt natürlich niemand eine 100-prozentige Förderung der Käufe. Erwartet bei der bisherigen brandenburgischen Förderpolitik vermutlich auch niemand. Aber was fängt man mit diesen angekündigten 12 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren nun genau an? Das reicht hinten und vorne nicht für 30 Bahnen. Zumal der Zeithorizont nicht zum Bestellzeitraum der Fahrzeuge passt. Bei zeitnaher Bestellung würden die ersten Mittel erst 2018 benötigt. Dann aber jährlich in deutlich größerer Höhe. Andere Bundesländer fördern Neufahrzeuge zwischen 60 und 80 %. Eine Staffelung der Gelder auf mehrere Jahre ist sinnvoll. Fünf Jahre lang jeweils 7 Millionen Euro zum Beispiel, beginnend 2018. Das würde für eine Förderquote knapp unter 60 % genügen, was deutlich mehr ist, als die klammen Kommunen bis vor wenigen Wochen noch zu hoffen wagten.
Zum Jahreswechsel darf man sich so etwas ja vielleicht mal wünschen. Kommen Sie gut ins neue Jahr!
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