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29. April 2017, 15 Uhr Langläuferprogramm: "Betriebswirtschaftlich ist das ein Wahnsinn."
08. April 2017, 11 Uhr Die unendliche Geschichte RE 2
17. März 2017, 13 Uhr Neu: Nachtschwärmer-Ticket
23. Februar 2017, 17 Uhr Hauptbahnhof: Neu-/Wiedereröffnung Drogerie, Apotheke und Toiletten
02. Februar 2017, 15 Uhr ProTramCottus in Kooperation mit dem VCD Brandenburg
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Langläuferprogramm: "Betriebswirtschaftlich ist das ein Wahnsinn."
29. April 2017, 15 Uhr
Cottbusverkehr-Geschäftsführer Ralf Thalmann greift zu ungewöhnlich harschen Worten hinsichtlich des Langläuferprogramms. Seiner Ansicht nach wäre es effizienter, die alten Tatras nach Osteuropa zu verkaufen und Neufahrzeuge anzuschaffen.
Vor fünf Jahren beschrieb sein Vorgänger Jörg Reincke die Situation noch gänzlich anders: Dass durch die aufwendige Aufarbeitung für 16 weitere Lebensjahre unterm Strich Geld gespart würde.
Was hat sich in dieser Zeit geändert? Nur ein neuer Blick auf die Zahlen oder sind die Kosten für einen Langläufer inzwischen einfach deutlich angestiegen? 2012 nannte Reincke noch 25.000 Euro zusätzliche Kosten zur normalen Instandhaltung für die Aufarbeitung. Das klingt im Angesicht von mehr als zwei Millionen Euro pro Neufahrzeug, das dann 25-30 Jahre Lebenszeit vor sich hat, eigentlich eindeutig günstiger.
Klar ist aber natürlich: Gäbe es in Brandenburg ein Förderprogramm zur Erneuerung der Fuhrparks, müsste niemand diese Diskussion führen und all diese Zahlen jonglieren, um zu ermitteln, ob der aktuelle Plan nun sinnvoll ist oder nicht. Fakt ist schlichtweg: Cottbusverkehr hat keine andere Wahl, wenn sie den Straßenbahnverkehr nicht massiv ausdünnen oder durch Busse ersetzen wollen. Angesichts wieder steigender Einwohner- und damit auch steigender Fahrgastzahlen wäre eine Abkehr von der Straßenbahn zum jetzigen Zeitpunkt nämlich definitiv eines: Wahnsinn.

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Die unendliche Geschichte RE 2
08. April 2017, 11 Uhr
Seit Wochen wird vielerorts über die gestrichenen Haltepunkte der Regionalexpresslinie 2 zwischen Cottbus und Berlin diskutiert. Die Anbindung von Dörfern mit eher wenigen Ein- und Aussteigern im direkten Konflikt mit einer höheren Pünktlichkeit und damit Sicherung von wichtigen Anschlüssen zu anderen Zügen in Cottbus. Die unschönen Seiten des Schienenersatzverkehrs für die gestrichenen Haltepunkte, aber auch das noch ungenutzte Potential des nun umso wichtigeren RE-Haltes in Vetschau.
Über den VCD haben wir unsere Ansichten zu dieser Problematik veröffentlicht.

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Neu: Nachtschwärmer-Ticket
17. März 2017, 13 Uhr
Die Angebotsvielfalt der Ticketlandschaft bei Cottbusverkehr bekommt Zuwachs: Das Nachtschwärmer-Ticket. Es berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im Stadtgebiet zwischen 18 und 6 Uhr und wird zum selben Preis wie eine normale Tageskarte ausgegeben: 3,60 Euro. Zusätzlich zur Fahrtmöglichkeit bietet dieses Ticket jedoch die Möglichkeit, in etlichen Lokalitäten kleine Ermäßigungen oder Gratisbeigaben zu bekommen, zum Beispiel alkoholische Getränke in Bars und Restaurants, Bowlingschuhe ohne Ausleihgebühr oder einen Gratissnack zum Kinoticket.
Zum Start des Tickets nehmen bereits über 30 überwiegend innerstädtische Partner teil. Dort, wo das nächtliche ÖPNV-Angebot auch am besten ist. Ob das Ticket dessen Auslastung erhöht und somit eine Ausweitung des Nachtverkehrs zur Folge hat, bleibt abzuwarten, wäre jedoch zweifelsohne wünschenswert.
Erhältlich ist das Ticket an allen Verkaufsstellen und Ticketautomaten von Cottbusverkehr. Dazu gibt es einen Fleyer mit allen teilnehmenden Lokalitäten samt Fahrplänen der Nachtlinien. Dieser ist auch online auf der Webseite von Cottbusverkehr als pdf-Datei verfügbar. In der aktuellen Folge von Einsteiger-TV ist das neue Ticket ebenfalls Thema.

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Hauptbahnhof: Neu-/Wiedereröffnung Drogerie, Apotheke und Toiletten
23. Februar 2017, 17 Uhr
Wer dieser Tage durch das Empfangsgebäude des Cottbuser Bahnhofs schlendert, kann durchaus auf den Gedanken kommen, dass es zu Ende geht. Schon seit Monaten ist die Rossmann-Drogerie geschlossen, seit längerem sind die Geschäftsräume sogar mit Brettern vernagelt. Noch länger schon stehen die früheren Räumlichkeiten des Reisezentrums leer, seit dieses auf eine deutlich kleinere Fläche umgezogen ist. Die kurze Belebung durch die vorübergehende Nutzung des Presse- und Buchladens während dessen Stammfläche renoviert wurde, ist längst wieder vergessen. Und dann wären da noch die Toiletten auf halbem Weg zum Bahnhofstunnel: "Hochsicherheitsbereich Bahnhofsklo" spottete schon vor längerem die Bildunterschrift eines Bahnhofsportäts über den seit vielen Jahren vergitterten Eingangsbereich der Toiletten.
Doch so soll es nicht bleiben. Noch in diesem Sommer wird die Rossmann-Drogerie zurückkehren. Sie nutzt einen Teil ihrer früheren Räumlichkeiten weiter, bezieht aber zudem die frühere Fläche des Reisezentrums, das dafür gerade umgebaut wird. Im vormaligen Eingangsbereich der Drogerie wird dafür eine Apotheke einziehen. Und ab dem Herbst schließlich soll die Toilettenanlage umgebaut werden, infolgedessen auch die unansehnliche Vergitterung verschwinden soll.
Damit kommt im Laufe des Jahres also nicht nur neues Einzelhandelsleben in die Empfangshalle, sie wird durch die Umgestaltungen auch attraktiver. Mit der Umgestaltung zur zentralen Verkehrsdrehscheibe der Stadt und Region sind diese Maßnahmen jedoch überfällig, denn Busbahnhof und zentrale Straßenbahnhaltestelle werden zusätzliches Leben auf den Bahnhof bringen, das auch entsprechende Nachfragen mitbringen wird.

Worüber es unseres Wissens bisher leider noch keine Neuigkeiten gibt, ist die Frage nach einem Informations- und Fahrkartenschalter von Cottbusverkehr, noch besser aber für allen Stadt- und Regionalbusverkehr, der künftig am Bahnhof verkehren wird. Auch eine Anlaufstelle für den Fernbusverkehr könnte interessant werden.

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ProTramCottus in Kooperation mit dem VCD Brandenburg
02. Februar 2017, 15 Uhr
Der brandenburgische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) bietet uns seit kurzem die Möglichkeit, Beiträge auf deren Webseite einzustellen und so regionale Themen einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.
Diese Möglichkeit wollen und werden wir künftig nutzen, um auch Themen anzusprechen, die auf unserer Webseite nicht ganz so ideal aufgehoben sind. Intensiv befassen wir uns beispielsweise mit den Bahnverbindungen nach Polen. Einen ersten Beitrag dazu gibt es auf der VCD-Webseite nun schon. In unregelmäßiger Folge wird mehr folgen.

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