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Letzte Meldungen:
14. Juni 2018, 21 Uhr Fortschritte und neue Termine beim Bahnhofsumbau
13. Juni 2018, 11 Uhr Ausschreibung der neuen Straßenbahnen gestartet
26. April 2018, 12 Uhr Stadt Cottbus beschließt Straßenbahnkauf
13. April 2018, 21 Uhr 7 Neufahrzeuge und der 10. Langläufer
29. März 2018, 19 Uhr Fehlende Finanzierungszusage gefährdet Fahrzeugbestellung
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Fortschritte und neue Termine beim Bahnhofsumbau
14. Juni 2018, 21 Uhr
Bereits am kommenden Sonntag, den 17. Juni, wird der Bahnsteig 2/3 in seiner neugebauten Form freigegeben, vorerst jedoch noch ohne Aufzug: Dessen Inbetriebnahme ist erst Ende August möglich. Bis dahin erfolgt der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig wie gehabt in Begleitung von Servicepersonal der Deutschen Bahn über die Gleise.
Praktisch nahtlos beginnen dann am kommenden Montag die Bauarbeiten am Bahnsteig 4/5, dessen Fertigstellung für den 19. Dezember dieses Jahres geplant ist. Im kommenden Jahr stehen dann noch die Sanierungen der Bahnsteige 1 und 6 an.

Für den 26. Juli haben Stadtverwaltung und Deutsche Bahn den nächsten Besichtigungstermin auf der Baustelle geplant: Interessierte und Neugierige können sich an diesem Tag ein Bild von den Fortschritten der Baumaßnahmen machen und dem anwesenden Personal Fragen dazu stellen.
Im Rahmen dieser Bekanntmachung teilte die Stadtverwaltung außerdem mit, dass sich die Arbeiten derzeit vollends im Plan befinden.

Als nächster großer Meilenstein steht dann im Oktober die Freigabe des neuen Personentunnels einschließlich des neuen Nordausgangs an.

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Ausschreibung der neuen Straßenbahnen gestartet
13. Juni 2018, 11 Uhr
Die gemeinsame Ausschreibung zur Beschaffung neuer Straßenbahnen der drei brandenburgischen Verkehrsbetriebe aus Cottbus, Frankfurt und Brandenburg ist in dieser Woche gestartet. Seit heute ist die europaweite Ausschreibung auch online frei zugänglich. Bis zum 2. Juli können die Hersteller nun Angebote entsprechend der gemeinsam ausgearbeiteten Vorgaben einreichen. Die Auftragsvergabe soll im Dezember erfolgen, bis Ende 2026 sollen alle Fahrzeuge geliefert sein.
Die Stückzahlen sind dieselben, die bereits vorab bekannt geworden waren: Alle drei Betriebe beschaffen zusammen 45 Bahnen, wovon 20 für Cottbus, 13 für Frankfurt und 12 für Brandenburg vorgesehen sind. Während Frankfurt alle 13 Fahrzeuge sofort beschaffen wird, sind 13 der Cottbuser und 8 der Brandenburger Wagen nur als Option hinterlegt, können also bis zum Ende der Vertragslaufzeit nachbestellt werden.
Kalkuliert wird mit maximal 2,5 Millionen Euro pro Fahrzeug.

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Stadt Cottbus beschließt Straßenbahnkauf
26. April 2018, 12 Uhr
Das bange Warten hat ein erfreuliches Ende gefunden: Mit der Zustimmung aller Fraktionen abzüglich einer Enthaltung hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Kauf von sieben neuen Straßenbahnen für Cottbusverkehr mit 8,4 Millionen Euro zu bezuschussen. Damit wird der Weg frei für die gemeinsame Ausschreibung mit Frankfurt und Brandenburg, wo die Stadträte bereits vor einiger Zeit grünes Licht gegeben hatten.
Noch im Mai soll nun die europaweite Ausschreibung starten, damit bis zum Jahresende die Bestellung ausgelöst werden kann. Neben den sieben Neufahrzeugen sollen in dieser Bestellung auch 13 weitere Fahrzeuge als Option hinterlegt werden, die bei Bedarf und entsprechendem Vorhandensein finanzieller Mittel abgerufen werden können.
Was in der politischen Debatte, die der Abstimmung vorausgegangen war, aber definitiv klar wurde: Die Cottbuser Stadtpolitiker stehen so geschlossen wie schon lange nicht mehr hinter ihrer Straßenbahn. Und nicht wenige wünschen sich eine stärkere Förderung vom Land Brandenburg für neue Fahrzeuge und den Ausbau. Am Ende fiel sogar die Vision, die Straßenbahn zum künftigen Ostsee fahren zu lassen.

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7 Neufahrzeuge und der 10. Langläufer
13. April 2018, 21 Uhr
Es fehlt noch die endgültige Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung, die für den 25. April eingeplant wurde. Doch sowohl der städtische Finanzbeigeordnete als auch der Umwelt- und Wirtschaftsausschuss haben in dieser Woche die Empfehlung an die restlichen Stadtverordneten ausgesprochen, dass die Stadt Cottbus finanzielle Mittel zur Anschaffung von sieben neuen Straßenbahnen bereitgestellt.
Insgesamt müsste die Stadt bis 2023 dann 8,4 der 15,8 Millionen Euro bereitstellen, die Cottbusverkehr für den Kauf benötigt. Dass man in den Jahren danach nochmals eine ähnliche oder gar höhere Summe bereitstellen kann, um auch die Option der bis zu 13 weiteren Fahrzeuge zu ziehen, die im Rahmen der gemeinsamen Ausschreibung mit Frankfurt und Brandenburg bestellt werden sollen, hält die Stadt unter den aktuellen finanzpolitischen Bedingungen jedoch für unrealistisch.
Das bedeutet, dass Cottbusverkehr perspektivisch mit 17 Fahrzeugen auskommen muss: 7 neue Bahnen und 10 Langläufer. Denn mit dem in diesem Jahr begonnenen Umbau des zehnten Altfahrzeugs zum Langläufer soll dieses Programm enden. Das liegt nach Aussage des Cottbusverkehrchefs vor allem an den deutlich gestiegenen Kosten für den Umbau: Während man die ersten Langläufer vor sechs Jahren noch für rund 250.000 Euro für weitere 16 Jahre Betriebszeit fitmachen konnte, schlägt der Umbau jetzt bereits mit 360.000 Euro zu Buche. Hinzu kommt, dass man den zuletzt umgebauten Fahrzeugen aufgrund der schlechteren Grundsubstanz keine 16, sondern nur acht Jahre Restlaufzeit einräumt. Außerdem wird die Ersatzteilbeschaffung immer für die inzwischen um die 30 Jahre alten Tatrawagen immer aufwendiger.

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Fehlende Finanzierungszusage gefährdet Fahrzeugbestellung
29. März 2018, 19 Uhr
Eigentlich sind sich alle einig: Cottbusverkehr und die Verkehrsbetriebe aus Frankfurt und Brandenburg haben in den vergangenen Monaten gemeinsam eine Sammelbestellung für neue Straßenbahnen vorbereitet, um sie nun gemeinsam auf den Weg zu bringen und auf diese Weise durch den größeren Auftrag Geld zu sparen. Sowohl Frankfurt als auch Brandenburg haben stadtpolitisch abgesichert, dass die Finanzierung für diese Fahrzeuge steht. Denn die Fördermittel des Landes und die Eigenmittel der Verkehrsbetriebe reichen dazu nicht aus, die jeweiligen Kommunen müssen Geld zuschießen.
In Cottbus steht diese Finanzierungszusage noch aus. Nach Aussagen von Cottbusverkehr-Geschäftsführer Ralf Thalmann arbeitet das Finanzdezernat bereits seit Monaten an der entsprechenden Beschlussvorlage für die Stadtverordneten. Nun wird die Zeit knapp, denn dieser Beschluss muss noch im April gefällt werden damit die Ausschreibung im Mai starten kann und so alle nötigen Fristen eingehalten werden. Liegt der Cottbuser Beschluss bis Ende April nicht vor, so können Frankfurt und Brandenburg nicht länger warten und müssen ohne Cottbus bestellen.
Und das würde sich für beide wahrscheinlich auch finanziell bemerkbar machen. Alle drei Städte zusammen wollen 45 Bahnen bestellen, 20 davon entfallen auf Cottbus. Die Bestellung sieht eine feste Bestellung von 24 Bahnen (7 für Cottbus) und eine Option von 21 Fahrzeugen (13 für Cottbus) vor. Option heißt, dass der Straßenbahnhersteller die Lieferung dieser weiteren Bahnen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den aktuellen Konditionen zusichert und die Verkehrsbetriebe bei Bedarf und Verfügbarkeit der entsprechenden Gelder diese Bahnen nachbestellen können.

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