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24. September 2018, 11 Uhr Pläne für Neubebauung im nördlichen Bahnhofsumfeld
23. September 2018, 18 Uhr Wie steht Cottbus eigentlich zur Verkehrswende?
14. September 2018, 13 Uhr Zur Zukunft von Schmellwitz Anger und dem aktuellen Fahrzeugschadstand
13. September 2018, 18 Uhr Bahnhofsumbau auf der Zielgeraden
31. August 2018, 20 Uhr Bahnhofsvorplatz geht erst im Sommer 2019 in Betrieb
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Pläne für Neubebauung im nördlichen Bahnhofsumfeld
24. September 2018, 11 Uhr
Eine direkte Anbindung der Wernerstraße an den neuen Nordausgang des Bahnhofstunnels für kürzere Wege für Fußgänger und Radfahrer aus der Innenstadt an den Bahnhof – diese Forderung stellen wir bereits seit fünf über Jahren an die Cottbuser Stadtverwaltung. Nun scheint Bewegung in dieses Thema zu kommen:
Erste Pläne des Magdeburger Architektenbüros KSB zeigen nun eine komplette Neuordnung des Areals zwischen Spreewaldbahnhof, Nordausgang und Wernerstraße. Demnach soll ein Großteil der brachliegenden Altbebauung abgerissen und ersetzt werden, überwiegend mit Wohnungen, auf dem Gelände der Rotec ist aber auch ein Seniorenheim geplant. Darüber hinaus ist eine zentrale Geh- und Radwege-Achse vom Bahnhofsausgang zur Wilhelm-Külz-Straße geplant. Ob nun näher in Richtung Schiller- oder in Richtung Wernerstraße sei noch offen, die Stärkung dieser Verkehrsbeziehung sei aber auch für die Stadt von zentraler Bedeutung.
In den städtischen Fachausschüssen stieß der erste Entwurf jedenfalls schon einmal auf breite Zustimmung und wird den Stadtverordneten nun zur Annahme empfohlen. Man wolle sich in den nächsten Monaten jedoch noch Zeit für Detailfragen nehmen und in engem Dialog mit dem Investor bleiben, um die beste Lösung für das Areal zu erreichen.
Die grundlegende Idee dieses Bebauungsplans unterstützen wir vollends und hoffen auf einen Baubeginn in naher Zukunft.

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Wie steht Cottbus eigentlich zur Verkehrswende?
23. September 2018, 18 Uhr
Gebaut wird in Cottbus zweifelsohne viel, auch an der Verkehrsinfrastruktur. Doch erfolgen diese Baumaßnahmen wirklich gleichberechtigt unter allen Verkehrsmitteln oder gibt es eine Bevorzugung bestimmter Verkehrsteilnehmer? Wie sieht es vor allem hinsichtlich der Stärkung des Umweltverbundes aus?
Wir haben eine kleine Zusammenstellung der letzten Jahre vorgenommen und sie diesbezüglich beleuchtet. Interessant ist dabei auch der Blick in andere brandenburgische Städte, der deutlich andere Prioritäten zeigt. Also trotz jahrelanger Baumaßnahmen rund um den Cottbuser Bahnhof zugunsten des ÖPNV noch keine allzu gute Bilanz? Die Antwort findet sich im folgenden Artikel.

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Zur Zukunft von Schmellwitz Anger und dem aktuellen Fahrzeugschadstand
14. September 2018, 13 Uhr
Nach dem letzten Unfall zwischen zwei Straßenbahnwagen an der Stadtpromenade flammten an mancher Stelle Befürchtungen auf, dass deren Schaden so hoch ist, dass die Wiederinbetriebnahme der Strecke nach Schmellwitz Anger mit Eröffnung des Vorplatzes gefährdet ist. Wir haben uns bei Cottbusverkehr erkundigt, wie schlimm es um die beiden Fahrzeuge bestellt ist und was künftig auf Schmellwitz Anger zukommt.
Richtig ist, dass die Wagen 140 und 147 aktuell aufgrund der Unfallschäden abgestellt sind. Diese Schäden sind jedoch reparabel, die Reparatur wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen. Das führt dazu, dass der Fahrzeugbestand derzeit angespannt ist, im Moment stehen lediglich 17 von 21 KTNF6 zur Verfügung, da sich neben den zwei Unfallfahrzeugen ein Wagen zur Hauptuntersuchung und einer aufgrund des Langläuferumbaus in der Werkstatt aufhält. Für den derzeitigen Fahrplan der Linien 2, 3 und 4 werden 14 Wagen benötigt. Geht die Linie 1 wieder in Betrieb, braucht es je nach Takt drei oder vier Wagen zusätzlich.
Fahrzeugseitig ist ein Betrieb mit vier Linien nach erfolgter Reparatur der beiden Schadfahrzeuge also fahrbar, wobei für die Linie 1 zur Sicherung der Fahrzeugreserven wahrscheinlich nur Takt 20 angeboten wird. Bleibt also die Frage nach dem politischen Willen zum Weiterbetrieb nach Schmellwitz Anger. Von Seiten der Stadt haben wir dazu schon lange keine klaren Wort mehr hören oder lesen dürfen. Cottbusverkehr ist jedoch daran interessiert, den Betrieb mindestens bis zum Auslaufen der Fördermittelbindung im Jahr 2023 aufrecht zu erhalten. Sollten also keine weiteren schweren Unfälle passieren, kann man davon ausgehen, dass ab Mai nächsten Jahres mit der Eröffnung des Bahnhofsvorplatzes auch die Linie 1 wieder ihren vollen Betrieb bis nach Schmellwitz Anger aufnimmt.
Bahnhofsumbau auf der Zielgeraden
13. September 2018, 18 Uhr
Jüngst überraschten uns die Medien mit Informationen, dass die Oberleitung der neuen Straßenbahnhaltestelle auf dem Vorplatz und ihrer Zulaufstrecken erst im kommenden Jahr aufgehängt wird. Die Gründe für diesen veränderten Zeitplan konnten wir zwar weiterhin nicht herausfinden – laut Cottbusverkehr befindet sich alles im Plan –, dafür gibt es nun genauere Informationen, welcher der noch ausstehenden Arbeitsschritte wann fertig wird:
Am 11. Oktober wird der verlängerte Bahnhofstunnel eröffnet. Bis dahin stehen noch kosmetische Restarbeiten im Inneren an. Auch am neuen Nordausgang wird noch gefeilt: Die Aufstellung der Fahrradständer und Herrichtung der Begrünung sollen bis zum Oktober abgeschlossen sein, sodass alles mit der Tunnelöffnung fertig ist. Zeitgleich wird dann der alte Spreewaldtunnel geschlossen und anschließend verfüllt. Dessen alte Zugänge an den Bahnsteigen 7-10 müssen zudem zurückgebaut werden.
Bis zum Ende des Jahres soll die Bahnhofstraße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Dasselbe gilt für die Kreuzung am Bahnhofsberg: Auch dort wird noch bis weit in den Herbst hinein gebaut. Auch die Umgestaltung des südlichen Vorplatzes, im Wesentlichen die Aufstellung von 260 überdachten Fahrradständern, soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.
Auf dem Vorplatz sollen bis Jahresende noch die Stahlbauten für das Haltestellendach aufgebaut werden. Erst nach Fertigstellung des Daches können die Arbeiten an der Oberleitung im neuen Jahr beginnen. Bis dann alle Restarbeiten erledigt sind, hängt zweifelsohne am Verlauf des Winters. Geplant ist nun aber eine vollständige Verkehrsfreigabe des Vorplatzes für Mai 2019.

Welche und wie viele Straßenbahnlinien dann über den neue Vorplatz rollen werden, ist laut Cottbusverkehr noch nicht endgültig geklärt. Sowohl der Betrieb nach Schmellwitz Anger, also die Entscheidung ob es künftig drei oder vier Hauptlinien im Netz geben wird, ist noch offen, als auch die Frage, ob die Madlower Linie wie bisher direkt in die Innenstadt oder über den Vorplatz geführt wird. Davon hängt auch ab, welche Linie am Ende durch die Bahnhofstraße geführt wird. Die Entscheidung für die endgültigen Linienführungen dürfte Cottbusverkehr auch davon abhängig machen, wie stabil die Fahrplantrassen über die beiden großen Stadtringkreuzungen darstellbar sind. Der Wunsch nach einer besseren Vorrangschaltung für die Straßenbahn lasse sich wahrscheinlich nicht erfüllen.

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Bahnhofsvorplatz geht erst im Sommer 2019 in Betrieb
31. August 2018, 20 Uhr
Etwas irritiert dürfte manch Leser der Lausitzer Rundschau oder Zuschauer von Lausitz-TV dieser Tage die Berichterstattung zum aktuellen Stand der Bauarbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz verfolgt haben. Denn im Zuge der Bekanntgabe, dass die Straßenverläufe sich mal wieder ändern, wurde auch über die weiteren Arbeiten an der Straßenbahninfrastruktur berichtet: So sind der Gleisbau weitgehend fertiggestellt und die Oberleitungsmasten gesetzt. Das Aufhängen der Oberleitungen ist aber erst für 2019 geplant.
Das widerspricht den früheren Bekanntgaben und Zeitplänen, die vor Baubeginn veröffentlicht wurden. Denn denen zufolge war bereits im Herbst 2018 eine Teilinbetriebnahme der Straßenbahnhaltestelle auf dem Vorplatz vorgesehen. Der SEV der Linie 1 war bis in den diesen Herbst datiert, nicht bis 2019.
Gleichzeitig heißt es in den aktuellen Berichten allerdings, alles sei im Zeitplan. Keine Verzögerungen also, die ein Verschieben der Inbetriebnahme ins kommende Jahr begründen könnten. Auch auf Nachfrage hin konnte uns bislang keine Seite mitteilen, warum vorab widersprüchliche Zeitpläne veröffentlicht wurden.
Für die Fahrgäste bedeutet das nun also: Noch viele Monate SEV und lange Wege rund um den Cottbuser Bahnhof. Doch im kommenden Sommer, heißt es, soll dann alles fertig sein.

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