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23. Juni 2017, 16 Uhr Nächste Bauphase am Bahnhofsvorplatz schon ab 2. Juli?
10. Juni 2017, 08 Uhr Neuer Antrag aller Parteien
08. Juni 2017, 20 Uhr RE 2: Ab 2023 neues Linienkonzept
02. Juni 2017, 13 Uhr Cottbusverkehr legt Varianten zur Fuhrparkerneuerung vor
02. Juni 2017, 12 Uhr Patt bei Abstimmung über Linke-Antrag
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Nächste Bauphase am Bahnhofsvorplatz schon ab 2. Juli?
23. Juni 2017, 16 Uhr
Nach Angaben der Lausitzer Rundschau beginnt bereits in gut einer Woche, am 2. Juli, die nächste Bauphase auf dem Bahnhofsvorplatz und speziell an der Kreuzung vor dem Bahnhofsberg. Dies wird Auswirkungen auf den Straßenbahnverkehr haben und den Beginn von mehr als einem Jahr Schienenersatzverkehr auf der Linie 1 einläuten. Ursprünglich sollte diese Bauphase erst am 19. Juli beginnen, analog zum Beginn der Schulferien.
Denn neben dem SEV der Linie 1 muss in dieser Zeit bis voraussichtlich Ende September auch die Linie 4 ihren Weg ändern: Sie verkehrt durch die Bahnhofstraße, denn auf der Kreuzung vor dem Bahnhofsbergs wird eine neue Weiche zur Anbindung des Stadtrings auf den Bahnhofsvorplatz eingebaut. In dieser Zeit steht der Abzweig Thiemstraße-Stadtring nicht zur Verfügung. Nur die Linien 2 und 3 werden auf gewohntem Weg fahren.
Bislang fehlt eine entsprechende Meldung auf der Webseite von Cottbusverkehr, was gut eine Woche vor Beginn dieser Umleitung ungewöhnlich ist.

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Neuer Antrag aller Parteien
10. Juni 2017, 08 Uhr
Nach dem Patt bei der Abstimmung über den Antrag der Linkspartei rechneten viele mit dem Schlimmsten, was die Zukunft der Cottbuser Straßenbahn angeht. Aus einem gesellschaftlich relevanten Thema schien einmal mehr ein politisches Machtspiel geworden zu sein. Doch bereits gestern haben sich alle Fraktionen im Stadtrat zusammengerauft und erfolgreich einen neuen Antrag auf den Weg gebracht.
Da Cottbusverkehr die Aufgabe, die der ursprüngliche Antrag bezwecken sollte, bereits erfüllt hat, geht dieser neue auch deutlich weiter: Er enthält Forderungen an das Land Brandenburg, sich finanziell an der Erneuerung des Fuhrparks zu beteiligen. Durch die Unterstützung aller Parteien soll das ganze mehr Gewicht erhalten und kann damit auch in die anstehenden Gespräche zwischen Vertretern der Stadt Cottbus und der brandenburgischen Infrastrukturministerin mitgenommen werden.

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RE 2: Ab 2023 neues Linienkonzept
08. Juni 2017, 20 Uhr
Dieser Tage finden die Regionaldialoge für den Landesnahverkehrsplan 2018-2022 statt. Im Rahmen dieser Veranstaltungen stellt das brandenburgische Infrastrukturministerium seine Planungen für den Regionalverkehr auch über diesen Zeitraum hinaus vor. Den Auftakt machte gestern die Veranstaltung in Wittenberge. Am 15. Juni sind sie zwischen 10 und 14 Uhr im Cottbuser Stadthaus zu Gast.
Die für die Lausitz wichtigste Nachricht wurde nun bereits bekannt: Der RE 2 erhält ab Ende 2022 eine neue Linienführung. Nachdem es zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember und für die darauf folgenden Jahre erst einmal weitere Einschränkungen gibt, wird die Linie danach geteilt: Der RE 2 verkehrt dann nur noch zwischen Cottbus und Nauen und wird dann wieder alle Lausitzer und voraussichtlich auch alle Berliner Stadtbahnhalte anbinden. Darüber hinaus sind zusätzliche Expresszüge zwischen Cottbus und Berlin geplant.
Für die Weiterführung nach Wittenberge und Wismar wird ab 2023 dann neu der RE 9 eingeführt, der durch den Berliner Nord-Süd-Tunnel fahren und am südlichen Linienende nach Elsterwerda verkehren soll.
Die Ausschreibung für die neuen Linien soll zum Ende dieses Jahres auf den Weg gebracht werden, sodass einer reibungslosen Betriebsaufnahme zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 zeitlich nichts im Wege stehen kann.
Weitere Details speziell für die Lausitz werden vermutlich erst auf der Veranstaltung in Cottbus kommende Woche bekannt gegeben.

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Cottbusverkehr legt Varianten zur Fuhrparkerneuerung vor
02. Juni 2017, 13 Uhr
Während die Stadtverordneten sich bei diesem Thema zerstritten und keinen gemeinsamen Antrag auf den Weg bringen konnten, hat Cottbusverkehr dem Ziel dieses Antrags quasi vorweg gegriffen: Nach einer Untersuchung legen sie vier Varianten vor, wie die Zukunft des Cottbuser Fuhrparks aussehen könnte. Das Kurzfazit: Der Kauf von Neufahrzeugen ist auf einen Schlag zwar sehr teuer, auf lange Zeit jedoch die günstigere Lösung. Zu diesem Ergebnis kam auch Frankfurt.
Vier Varianten liegen nun auf dem Tisch:
1. 10 Neufahrzeuge, 10 Langläufer
2. zweimal 5 Neufahrzeuge (gestaffelte Bestellung), 10 Langläufer
3. 5 Neufahrzeuge, 16 Langläufer
4. 21 Langläufer
Nur auf Langläufer zu setzen sei deshalb teurer, weil Ersatzteile für die alten Tatras inzwischen schwer zu bekommen sind.
Auffällig ist jedoch, dass man keine Variante für den vollständigen Ersatz des Fuhrparks geprüft hat, diesen Weg geht Frankfurt. Zwar hat man aktuell schon einige fertige Langläufer, bis das letzte Neufahrzeug ausgeliefert und zugelassen wurde, sind die 16 Jahre Lebenszeit der ersten Langläufer aber definitiv schon abgelaufen. Wenn man vermeiden will, in zehn Jahren vor demselben Problem wie heute zu stehen, sollte man zumindest prüfen, um wie viel der Stückpreis fällt, wenn man auf 20 Neufahrzeuge setzt.

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Patt bei Abstimmung über Linke-Antrag
02. Juni 2017, 12 Uhr
Es sollte keine politische Abstimmung werden, das hatten Vertreter der Linksfraktion nicht nur im Vorfeld, sondern vor allem auch zur Debatte am Mittwoch immer und immer wieder betont. Doch genau das wurde es. Statt einen gemeinsamen Antrag mit Stimmen aller Fraktionen auf den Weg zu bringen, schien alles mehr an die Zeit zu erinnern, als die frühere Stadtregierung die Straßenbahn vor einigen Jahren abschaffen wollte: Mit 10 zu 10 Stimmen konnte der Antrag schließlich nicht angenommen werden.
Immerhin plädierte man jedoch dafür, dass die SPD-Vertreter sich bei der brandenburgischen SPD-Verkehrsministern und Linke-Vertreter sich beim Linke-Finanzminister für Fördermittel einsetzen sollen, da dem Land Mehreinnahmen von 310 Millionen Euro bevorstehen. Sollten sich dahingehend neue Signale ergeben, könnte man einen neuen, besser formulierten Antrag einbringen, für den sich in der Stadtverordnetenversammlung womöglich eine Mehrheit findet.
Was bleibt, ist ein ernüchterndes Ergebnis, bei dem auch der anwesende Ralf Thalmann, Geschäftsführer von Cottbusverkehr, die Worte fehlten. Wer die Debatten in Frankfurt verfolgt hat, weiß zwar, dass es auch dort viele Monate dauerte, bis man sich einig war. Doch da es hier zuerst mal nur um einen Antrag geht, das ganze Szenario zu untersuchen, mag man gar nicht an die Debatten denken, wenn über die möglichen Varianten abgestimmt werden soll. Ein Signal für die Cottbuser Straßenbahn war diese Sitzung jedenfalls nicht.

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