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Neuste Meldungen:
02. Februar 2017, 15 Uhr ProTramCottus in Kooperation mit dem VCD Brandenburg
14. Januar 2017, 08 Uhr 8. Langläufer und drei neue Busse
31. Dezember 2016, 16 Uhr Endlich mehr Landesfördermittel für die Straßenbahn! Aber ...?
06. Dezember 2016, 13 Uhr Fördermittel für Stadtentwicklung im Bahnhofsumfeld
21. Oktober 2016, 16 Uhr Brandenburgisches Förderprogramm für Neufahrzeuge in Aussicht?
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ProTramCottus in Kooperation mit dem VCD Brandenburg
02. Februar 2017, 15 Uhr
Der brandenburgische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) bietet uns seit kurzem die Möglichkeit, Beiträge auf deren Webseite einzustellen und so regionale Themen einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.
Diese Möglichkeit wollen und werden wir künftig nutzen, um auch Themen anzusprechen, die auf unserer Webseite nicht ganz so ideal aufgehoben sind. Intensiv befassen wir uns beispielsweise mit den Bahnverbindungen nach Polen. Einen ersten Beitrag dazu gibt es auf der VCD-Webseite nun schon. In unregelmäßiger Folge wird mehr folgen.

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8. Langläufer und drei neue Busse
14. Januar 2017, 08 Uhr
Ein Geschenk an die Fahrgäste nennt es Cottbusverkehr auf seiner Webseite und präsentiert dabei stolz die vier Neulinge für seinen Linienverkehr: Drei nagelneue Solobusse sowie den achten Straßenbahn-Langläufer.
Damit ist nun mehr als ein Drittel des Straßenbahnfuhrparks in Eigenregie aufgearbeitet und modernisiert worden. Knapp fünf Jahre dauert das Langläuferprogramm inzwischen bereits an – und es wird weiter gehen.
Natürlich kann an dieser Stelle der Verweis an die dringend zu verbessernde finanzielle Ausstattung der brandenburgischen Straßenbahnbetriebe nicht ausbleiben. Aufarbeitungen zur Verlängerung der Lebensdauer sind in der heutigen Zeit zwar bereits ein wertvoller Beitrag, doch mittelfristig können Neufahrzeuge nicht ausbleiben. Straßenbahn-Neufahrzeuge. Mit jeweils knapp 250.000 Euro liegt der Anschaffungspreis der drei neuen Busse zwar bei gerade mal einem Zehntel dessen, was eine neue Bahn kostet. Die Einsatzdauer von rund zehn Jahren liegt aber ebenfalls deutlich darunter, wohingegen die Cottbuser Tatras seit 35 Jahren ihre Runden durch die Stadt drehen und nun noch bis zu 16 Jahre durchhalten sollen.
Und nicht zuletzt bleibt der Umweltaspekt mit dem stetigen Ruf nach dem Ausbau der Elektromobilität:

Hallo brandenburgische Landesregierung: Straßenbahnen sind Elektrofahrzeuge!

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Endlich mehr Landesfördermittel für die Straßenbahn! Aber ...?
31. Dezember 2016, 16 Uhr
Zugegeben, die Meldung ist schon ein paar Tage alt. Aber so richtig die Runde gemacht hat sie ja ohnehin nicht. Große Medienberichte über ÖPNV-Politik sind generell selten und selbst in der ÖPNV-Fördermittelwüste Brandenburg sind Aussichten auf höhere Zuschüsse vom Land kein großer Aufhänger für eine lange Meldung.
Wir haben uns die angekündigten Zahlen trotzdem mal auf der Zunge zergehen lassen: 3 Millionen Euro mehr für 2017, 6 Millionen Euro mehr für 2018 und 3 Millionen Euro mehr für 2019. Mehr zu dem Fixbetrag von 5 Millionen Euro jährlich, die das Land vor einigen Jahren als großen Wurf festschreiben ließ.
Neben Cottbus gibt es mit Frankfurt/Oder, Brandenburg und Schöneiche insgesamt vier Straßenbahnbetriebe mit ähnlichen Anforderungen an Neufahrzeuge, die akuten Bedarf für eine Auffrischung ihres Fuhrparks haben. In Summe werden für diese vier Betriebe etwa 30 Neufahrzeuge benötigt. Mit Stückkosten zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro oder Gesamtkosten zwischen 60 und 75 Millionen Euro.
Nun verlangt natürlich niemand eine 100-prozentige Förderung der Käufe. Erwartet bei der bisherigen brandenburgischen Förderpolitik vermutlich auch niemand. Aber was fängt man mit diesen angekündigten 12 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren nun genau an? Das reicht hinten und vorne nicht für 30 Bahnen. Zumal der Zeithorizont nicht zum Bestellzeitraum der Fahrzeuge passt. Bei zeitnaher Bestellung würden die ersten Mittel erst 2018 benötigt. Dann aber jährlich in deutlich größerer Höhe. Andere Bundesländer fördern Neufahrzeuge zwischen 60 und 80 %. Eine Staffelung der Gelder auf mehrere Jahre ist sinnvoll. Fünf Jahre lang jeweils 7 Millionen Euro zum Beispiel, beginnend 2018. Das würde für eine Förderquote knapp unter 60 % genügen, was deutlich mehr ist, als die klammen Kommunen bis vor wenigen Wochen noch zu hoffen wagten.
Zum Jahreswechsel darf man sich so etwas ja vielleicht mal wünschen. Kommen Sie gut ins neue Jahr!
Fördermittel für Stadtentwicklung im Bahnhofsumfeld
06. Dezember 2016, 13 Uhr
Am gestrigen Montag beehrte die brandenburgische Verkehrs- und Bauministerin Schneider die Bahnhofsbaustelle in Cottbus und brachte einen Fördermittelbescheid in Höhe von 4,7 Millionen Euro mit. Dieses Geld wird zu großen Teilen in die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, des Bahnhofsvorplatzes sowie des neuen Nordausgangs fließen.
Eben dort möchte die Stadt das Empfangsgebäude des früheren Großenhainer Bahnhofs gern in die Umgestaltung einbeziehen. Ursprünglich hatte man sogar geplant, den Tunnel innerhalb des Gebäudes enden zu lassen, musste davon aufgrund der hohen Kosten jedoch Abstand nehmen. Derzeit laufen Verhandlungen, das Gebäude sowie die Packschuppen von der Bahn zu kaufen. Gebäude, in die nach Vorstellungen der Stadt beispielsweise Service-Einrichtungen wie ein Fahrradverleih einziehen sollen.
Darüber hinaus rechnet die Stadt mit weiteren Investitionen und Interessenten, sobald erste Baufortschritte auf beiden Seiten des Bahnhofs zu sehen sind. Auf der Südseite sollen beispielsweise noch Baulücken in der Wohnbebauung geschlossen werden, aber auch rund um den Spreewaldbahnhof gebe es noch großen Investitionsspielraum.

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Brandenburgisches Förderprogramm für Neufahrzeuge in Aussicht?
21. Oktober 2016, 16 Uhr
Seit Monaten diskutiert man in Frankfurt/Oder darüber, wie schnell und wie viele Neufahrzeuge man anschafft, um die nötige Barrierefreiheit im ÖPNV bis 2022 gewährleisten zu können. Anders als zum Beispiel in Cottbus fahren in Frankfurt noch mehrere alte Tatrawagen ohne Niederflurbereich neben wenigen neueren Niederflurfahrzeugen aus den 90er Jahren.
Die letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zu diesem Thema fand Ende September statt, wo die Entscheidung mangels ausreichender finanzieller Mittel erneut vertagt wurde. Trotz niedriger Zinslage und bestehenden Ausschreibungsangeboten wolle man nicht das Signal an die Landesregierung senden, die Stadt könne die Fahrzeugbeschaffung komplett alleine schultern.
In diesem Zusammenhang meldete sich schließlich auch Frankfurts Oberbürgermeister Martin Wilke zu Wort, dass er Signale aus der brandenburgischen Landesregierung vernommen habe, dass es künftig ein Förderprogramm für die Fahrzeugbeschaffung geben könnte. Sollte es dazu kommen, könnte Frankfurt mit einer sofortigen Entscheidung jedoch nicht mehr davon profitieren. René Wilke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im brandenburgischen Landtag, der an den laufenden Haushaltsplanungen beteiligt ist, konnte solch ein Vorhaben der Landesregierung jedoch nicht bestätigen.

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