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18. Oktober 2017, 21 Uhr Deutsche Bahn wird Flächen am Nordausgang des Bahnhofstunnels verkaufen
14. Oktober 2017, 19 Uhr Neubau Bushaltestelle Welzower Straße/Klinikum
12. September 2017, 21 Uhr Nächste Bauphase ab Sonntag: Änderungen im Liniennetz
24. August 2017, 19 Uhr Weichenarbeiten am Bahnhofsberg verlängern sich
05. August 2017, 14 Uhr Dank der neuen Bahnhofstraße drohen keine Dieselfahrverbote in Cottbus
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Deutsche Bahn wird Flächen am Nordausgang des Bahnhofstunnels verkaufen
18. Oktober 2017, 21 Uhr
Das könnte die Chance sein: Die Deutsche Bahn hat laut Angaben der Cottbuser Stadtverwaltung angekündigt, ihre Flächen am Nordausgang des neuen Bahnhofstunnels zu verkaufen. Es handelt sich um das Areal zwischen Wilhelm-Külz-, Güterzufuhrstraße und der Bahnhofsbrücke, auf dem unter anderem der ehemalige Großenhainer Bahnhof sowie die Güterschuppen stehen.
Die Stadt wird daher für dieses Gebiet vorsorglich einen Bebauungsplan erstellen, um die Fläche städtebaulich attraktiv zu entwickeln und neu zu ordnen. Im Fokus stehen dabei die Schaffung kurzer Wege für Fußgänger und Radfahrer.
Dadurch könnte es beispielsweise, wie von uns mehrfach gefordert, endlich möglich werden, einen direkten Zugang vom neuen Bahnhofstunnel zur Wernerstraße zu schaffen. Vielleicht ist sogar eine Unterquerung der Bahnhofsbrücke und damit ein Zugang zur Taubenstraße möglich. Beides würde die Innenstadt deutlich besser an den Nordausgang anbinden und damit vor allem für Pendler die täglichen Wege erleichtern.

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Neubau Bushaltestelle Welzower Straße/Klinikum
14. Oktober 2017, 19 Uhr
In den kommenden zwei Monaten wird die stadteinwärtige Bushaltestelle Welzower Straße/Klinikum in der Leipziger Straße einige Meter weiter östlich näher am neuen Haupteingang des Carl-Thiem-Klinikums neugebaut und anschließend im Dezember von ihrer alten Lage vor dem Herzzentrum dorthin verlegt.
Für 118.000 Euro werden ein neuer barrierefreier Bussteig gebaut und zwei Laternenmasten versetzt. Dafür gibt es Fördermittel vom Land Brandenburg.
Bereits vor über einem Jahr wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite die stadtauswärtige Haltestelle modernisiert, sie behielt jedoch ihre alte Lage.
Infolge der Verlegung verkürzen sich die Wege zwischen ÖPNV und Klinikum zumindest in eine Richtung. Die neue Lage beißt sich allerdings mit einem möglichen Straßenbahnausbau in der Spremberger Vorstadt: Die CTK-Schleife würde nach bisherigen Planungen östlich der heutigen Haltestellen nach Norden in die Welzower Straße abbiegen und nicht näher am neuen CTK-Haupteingang vorbeiführen. Da die bisherige Bushaltestelle jedoch nicht die Kriterien der Barrierefreiheit erfüllte, musste sie ohnehin erneuert werden. Und beim Bau einer Straßenbahnstrecke in diesem Bereich müsste ebenfalls ein neuer Bahnsteig errichtet werden, sodass unterm Strich keine zusätzlichen Kosten anfallen.

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Nächste Bauphase ab Sonntag: Änderungen im Liniennetz
12. September 2017, 21 Uhr
Am kommenden Sonntag, den 17. September, startet die nächste große Bauphase für die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz. Damit verbunden sind Änderungen im Liniennetz der Straßenbahn. Bis zum Herbst 2018 wird nun kein Straßenbahnverkehr durch die Bahnhofstraße möglich sein, da die neue Haltestelle auf dem Vorplatz mit den Gleisen auf der Bahnhofsbrücke sowie in der Vetschauer Straße verbunden werden. Dies führt auch zu umfangreichen Einschränkungen und Änderungen für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Für Fußgänger verkürzen sich die Wege nun jedoch wieder: Der direkte Zugang von der Bahnhofsbrücke über die Treppe zum Bahnhofsvorplatz wird wieder geöffnet.

Für die Linienverkehr der Straßenbahn bedeutet die neue Bauphase folgendes:
Die Linie 1 verkehrt als Bus zwischen Jessener Straße und Schmellwitz Anger durch die Bahnhofstraße. Die alte Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof wird jedoch aufgelöst, die Busse halten am Straßenrand vor der Pückler-Passage bzw. am früheren Mittelstreifen der Vetschauer Straße. Die nördlichen Fahrstreifen werden vollgesperrt, jeglicher Auto- und Busverkehr verläuft über die früheren südlichen Fahrstreifen.
Die Linie 2 verkehrt zwischen Sachsendorf und Sandow, wird allerdings über die Straße der Jugend umgeleitet und hält an der Stadthalle ersatzweise vor dem Rathaus statt vor der Post.
Die Linien 3 und 4 fahren planmäßig zwischen Ströbitz und Madlow bzw. Sachsendorf und Neu-Schmellwitz durch die Straße der Jugend.
Wochenends verkehrt anstelle der Linien 1 und 2 die Linie 5 als Bus zwischen Sandow und der Jessener Straße durch die Bahnhofstraße.

Alle neuen Fahrpläne sind wie gewohnt online auf der Webseite von Cottbusverkehr verfügbar. Darüber hinaus findet am morgigen Mittwoch, den 13. September, zwischen 9 und 15 Uhr eine Informationsveranstaltung von Cottbusverkehr zu den Änderungen statt. Das Infomobil wird direkt vor dem Empfangsgebäude stehen. Außerdem liegen im Empfangsgebäude neue Fleyer zur geänderten Baustellensituation aus.
Auch die aktuelle Folge von Einsteiger-TV befasst sich mit den Änderungen und zeigt aktuelle Bilder vom Baugeschehen.

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Weichenarbeiten am Bahnhofsberg verlängern sich
24. August 2017, 19 Uhr
Während die Reparaturarbeiten in der Straße der Jugend planmäßig abgeschlossen werden, müssen die Bauarbeiten an den Weichen vor dem Bahnhofsberg verlängert werden. Vom 26. August bis zum 16. September gilt daher ein neuer Baustellenfahrplan für die Straßenbahn:
So verkehren die Linien 2 und 3 wieder planmäßig als Straßenbahnen zwischen Sachsendorf- und Sandow bzw. Madlow und Ströbitz. Die Linie 4 muss weiterhin durch die Bahnhofstraße umgeleitet werden. Die Linie 1 fährt als Schienenersatzverkehr zwischen der Jessener Straße und Schmellwitz Anger duch die Straße der Jugend und Stadtpromenade.
Mit Abschluss dieser Bauarbeiten tritt dann die nächste große Bauphase in Kraft, für die etwa ein Jahr lang kein Straßenbahnverkehr durch die Bahnhofstraße möglich sein wird. Näheres dazu wird Anfang September bekannt gegeben.
Die neuen Baustellenfahrpläne können wie gewohnt über die Webseite von Cottbusverkehr abgerufen werden.

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Dank der neuen Bahnhofstraße drohen keine Dieselfahrverbote in Cottbus
05. August 2017, 14 Uhr
Während viele deutsche Städte dieser Tage auch mit dem Mittel Dieselfahrverbote darüber diskutieren, wie sie ihre Stickoxid-Belastung unter die Grenzwerte senken, um die Luftqualität zu verbessern, kann Cottbus sehr gelassen bleiben. Während die Stadt mit ihrer alten Bahnhofstraße jahrelang Probleme hatte, die Feinstaub-Grenzwerte einzuhalten, hat der Umbau einen weiteren positiven Effekt für die Luftqualität: Man befindet sich deutlich unterhalb der Grenzwerte für Stickoxide. Damit ist das Projekt Bahnhofstraße und die damit einhergehende Verkehrsverlagerung also auf vielen Ebenen ein Gewinn für die Stadt und ihre Bewohner.
Aber darf man deswegen untätig bleiben? Andernorts, wo die Grenzwerte deutlich überschritten werden, diskutiert man nun verstärkt auch wieder über den ÖPNV. Selbst Parteien, die sich in der Vergangenheit bestenfalls neue Buslinien vorstellen konnten, holen das Thema Straßenbahnausbau auf den Tisch.
Und in Cottbus? Klar, die aktuellen Baumaßnahmen rund um den Bahnhof sind gewissermaßen ein Ausbau für die Straßenbahn, der nebenbei vielen Autofahrern das Leben schwer macht und manch einen vielleicht schon aus dem Auto lockt. Die aktuelle Debatte ist eine klare Chance für den städtischen ÖPNV. Bundesländer wie Bayern erhöhen sogar ihre Förderquoten für die Fahrzeugbeschaffung, um so den Individualverkehr und damit auch die Schadstoffbelastung zu reduzieren. Die brandenburgische Landesregierung könnte nun gleichziehen und dennoch ihr Gesicht wahren. Denn war man zwar viele Jahre lang gegen zusätzliche Förderung und das trotz der überalterten Fuhrparks im Land. Luftqualität betrifft aber die unmittelbare Gesundheit der Einwohner und spricht somit einen vollkommen neuen Aspekt an. Auch in Cottbus. Eingehaltene Grenzwerte sind eine Sache. Ist die Luft dadurch aber wirklich gut? Mehr ÖPNV, mehr Straßenbahn, das kann die aktuellen Zahlen auch langfristig sichern und reduzieren.

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