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21. Februar 2018, 19 Uhr 40 neue Straßenbahnen für Cottbus, Frankfurt und Brandenburg
17. Februar 2018, 12 Uhr Fahrgastzuwächse bringen Cottbuser Straßenbahn ans Limit
14. Februar 2018, 19 Uhr Cottbusverkehr beführwortet kostenlosen Nahverkehr
11. Februar 2018, 20 Uhr Wachstumsstimmung an der BTU Cottbus
15. Januar 2018, 20 Uhr Cottbusverkehr plant gemeinsame Ausschreibung mit Brandenburg und Frankfurt
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40 neue Straßenbahnen für Cottbus, Frankfurt und Brandenburg
21. Februar 2018, 19 Uhr
Einer Meldung des RBB zufolge ist die gemeinsame brandenburgische Ausschreibung zur Anschaffung neuer Straßenbahnen so gut wie auf die Wege gebracht. Insgesamt 40 Bahnen wollen die drei Städte Cottbus, Frankfurt und Brandenburg gemeinsam anschaffen. Zehn davon entfallen auf Brandenburg, Frankfurt benötigt letzten Angaben zufolge 13 neue Bahnen, was 17 Fahrzeuge für Cottbus bedeutet. Also praktisch einen eins zu eins Ersatz des alten Tatra-Fuhrparks.
Genauere Angaben über den Zeithorizont und woher die dafür nötigen finanziellen Mittel stammen, lässt der RBB offen. Unter Berufung auf die Verkehrsbetriebe aus Brandenburg soll die Ausschreibung aber bereits in Kürze starten.

Nachtrag 22. Februar:
Cottbusverkehr-Chef Ralf Thalmann zufolge beabsichtige man keinesfalls einen komplett Ersatz des Fuhrparks auf einen Schlag. Die genaue Anzahl der Fahrzeuge für Cottbus stehe noch nicht fest, man denke stattdessen darüber nach, eine bestimmte Anzahl schnellstmöglich anzuschaffen und eine zweite Anzahl in Form einer Option auszuschreiben, die dann bei Bedarf und entsprechender Verfügbarkeit der finanziellen Mittel abgerufen werden kann.

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Fahrgastzuwächse bringen Cottbuser Straßenbahn ans Limit
17. Februar 2018, 12 Uhr
Stolze 10,6 Millionen Fahrgäste, so viele hat Cottbusverkehr im Jahr 2017 befördert. Das sind 1,5 Millionen Menschen mehr als noch zwei Jahre zuvor. Ein immenser Zuwachs, der die Kapazitäten der Fahrzeuge insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr an ihr Limit bringt. Denn am Angebot hat sich in dieser Zeit nichts verändert: Die Straßenbahnlinien fahren alle 15 Minuten, die Buslinien alle 20 oder 30 Minuten. Zusätzliche Fahrten zwischen diesen Takten sind praktisch nicht vorhanden.
Das liegt nicht zuletzt am Fuhrpark: Cottbusverkehr verfügt einfach nicht mehr über weitere Straßenbahnen, um ein dichteres Angebot fahren zu können.
Auch die angekündigten Fördermittel des Landes Brandenburg werden daran wenig ändern können, da die Summe unterm Strich zu gering ausfällt, um neue Bahnen in ausreichender Zahl zu beschaffen. Und selbst wenn die geplante Sammelbestellung mit Frankfurt und Brandenburg nun noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden kann: kurzfristig bringt das der Stadt keinerlei Entlastung. Bis die neuen Bahnen ausgeliefert und zugelassen sind, vergehen mindestens fünf Jahre.
Eine schnellere Möglichkeit wäre der Ankauf gebrauchter Fahrzeuge aus anderen Städten. Doch dieser Markt ist klein und umkämpft. Hinzu kommt, dass fremde Fahrzeuge selten gut zu den städtischen Gegebenheiten passen und eine zusätzliche Baureihe neue Wartungskosten mit sich bringt. Außerdem müssen auch dafür erstmal ausreichend finanzielle Mittel zusammenkommen. Geld, dass in Neufahrzeugen aber eben sehr viel besser investiert wäre als in 20 Jahre alte Gebrauchtfahrzeuge, die selbst nicht mehr allzu lange durchhalten werden.
Was also bleibt den Fahrgästen von Cottbusverkehr? Fürs Erste noch enger zusammenzurücken und viel Geduld und Rücksichtnahme gegenüber den Mitfahrfahrgästen. Immerhin geht der Winter zu Ende, sodass wieder mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen werden.

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Cottbusverkehr beführwortet kostenlosen Nahverkehr
14. Februar 2018, 19 Uhr
Nach dem Vorschlag der Bundesregierung, den öffentlichen Personennahverkehr in den deutschen Städten kostenlos zu machen, um die Luftqualität zu verbessern, entbrennen vielerorts die Diskussionen zu dem Thema. Auch in Cottbus verfolgt man die Debatte aufmerksam, Cottbusverkehr-Chef Ralf Thalmann hat auch eine klare Meinung dazu: Er befürwortet die Idee, sofern sie richtig durchdacht umgesetzt wird. Wenn diese Maßnahme dazu beitragen kann, die Schadstoffemissionen zu reduzieren und zugleich den ÖPNV zu stärken, dann gibt es kaum einen Grund dagegen.
"Richtig", das heißt in diesem Fall zum Beispiel auch, dass es einen finanzielle Unterstützung für die Verkehrsbetriebe bräuchte. Denn kostenloser ÖPNV bedeutet erheblich mehr Fahrgäste. Dafür braucht es zusätzliche Fahrzeuge, um die Takte zu verdichten, dementsprechend auch mehr Personal. Vielerorts wäre es wahrscheinlich sogar nötig, zusätzliche Strecken zu bauen, weil Busse allein den Fahrgastzuwachs nicht transportieren könnten. Und Busse stoßen in Form ihrer aktuellen Modelle ohnehin ebenfalls noch reichlich Schadstoffe aus.
Als Schnellschuss taugt diese Maßnahme also wenig, die Verkehrsbetriebe in praktischer jeder Stadt wären mit dem zusätzlichen Andrang schlichtweg überfordert. Hinzu kommt, dass es bereits Erfahrungswerte aus der estischen Hauptstadt Tallinn gibt. Dort ist der städtische Nahverkehr bereits seit mehreren Jahren kostenlos und hat zu einem Fahrgastzuwachs von rund 25 % geführt. Da insgesamt sehr viel mehr Menschen unterwegs sind, hat sich die Durchschnittsgeschwindigkeit der einzelnen Linien aber auch deutlich verringert: Mehr Fahrgäste brauchen schlichtweg auch länger zum Ein- und Aussteigen.
Als schnelle Lösung wäre daher vielleicht eher eine Art Bürgerticket sinnvoll: Jeder Bewohner einer Stadt zahlt monatlich einen festen Betrag (in Berlin stehen beispielsweise 15 Euro zur Debatte) und bekommt dafür vollen Zugang zum ÖPNV, unabhängig davon, ob er ihn tatsächlich nutzt. Auf diese Weise kommt deutlich mehr Geld in die Kassen, das die Angebotsausweitungen für die zusätzlichen Fahrgäste finanzierbar macht.
Alternativ könnte man es der Stadt Wien nachmachen: Dort kostet die Jahreskarte 365 Euro, also 1 Euro pro Tag. Dieses Angebot hat ebenfalls zu erheblichen Fahrgastzuwächsen geführt und den Stadtverkehr deutlich attraktiver gemacht.

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Wachstumsstimmung an der BTU Cottbus
11. Februar 2018, 20 Uhr
Fast fünf Jahre nach dem Zusammenschluss der BTU Cottbus mit der Hochschule Lausitz in Cottbus und Senftenberg scheint die neue Uni sich allmählich zu stabilisieren. Erstmals wieder steigende Immatrikulationszahlen zum aktuellen Wintersemester und die Ankündigung mehrerer Millioneninvestitionen auf den Campusarealen in den kommenden Jahren sollen die Attraktivität nun weiter steigern und für anhaltend steigende Studentenzahlen sorgen.
Ein neues Labor- und Bürogebäude für 7,2 Millionen Euro auf dem Hauptcampus, die mögliche Ansiedlung eines Fraunhoferinstituts und das Vorhaben, die frühere Kleingartenanlage zwischen Hauptcampus und Schwimmhalle mit 14 vier- bis fünfgeschossigen Wohngebäuden für Studierende und Mitarbeiter zu bebauen, zeugt von großen Plänen des brandenburgischen Bildungsministeriums, der BTU und weiteren Investoren. Auch die Städte Cottbus und Senftenberg sowie der Landkreis wollen viele Millionen für die Sanierung der bestehenden Anlagen investieren.
Von einer Verbesserung der ÖPNV-Erschließung der Uniareale ist derweil jedoch noch keine Rede. Weder der vor vielen Jahren vorgestellte Bahnhaltepunkt direkt am Campus in Senftenberg noch eine mögliche Straßenbahn-Neubaustrecke auf den Hauptcampus in Cottbus stehen aktuell auf der Agenda. Gerade wenn in den nächsten Jahren nun aber größere Bautätigkeiten auf dem Campus anstehen, sollten deren Planungen Rücksicht auf eine bessere ÖPNV-Erschließung nehmen und geeignete Flächen nicht verbauen.
Zwar bedeuten viele neue Wohnungen in Campusnähe auch den Wegfall täglicher Fahrten zur Arbeit und zum Studieren, zugleich erzeugen sie jedoch neuen Bedarf außerhalb der Vorlesungszeiten, die einen besseren ÖPNV-Anschluss wirtschaftlicher machen. Eine Universität mit einem Forschungsschwerpunkt bei Bauen und Verkehr könnte sich hierbei sogar direkt einbringen und das eigene Wachstum zum Forschungsthema machen.

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Cottbusverkehr plant gemeinsame Ausschreibung mit Brandenburg und Frankfurt
15. Januar 2018, 20 Uhr
Dank der Fördermittelzusage der brandenburgischen Landespolitik sieht Cottbusverkehr endlich eine ernsthafte Chance für die Neuanschaffung von Straßenbahnen. Zwar sind die Fördermittel, wie berichtet, nach wie vor äußerst knapp bemessen, dennoch setzt Cottbusverkehr-Chef Ralf Thalmann auf die Kooperation mit den Verkehrsbetrieben aus Brandenburg und Frankfurt. Eine gemeinsame Ausschreibung bietet die Chance, Straßenbahnen in größerer Zahl zu bestellen und auch langfristig hinsichtlich der Ersatzteilbeschaffung und Reparaturen zusammenzuarbeiten. All das senkt die Kosten nachhaltig. Wie gut die Chancen für eine solche Sammelbestellung nun tatsächlich stehen, will man in den nächsten Monaten ausloten.

Darüber hinaus gab Cottbusverkehr bekannt, dass das Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Wendeschleife Madlow endlich abgeschlossen werden konnte, sodass noch in diesem Jahr der vor fast acht Jahren anberaumte Umbau beginnen kann. Vorgesehen sind Park&Ride-Plätze sowie eine neue Bushaltestelle näher an der Straßenbahn, um bessere Umstiegsmöglichkeiten zu bieten.

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