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Neuste Meldungen:
25. Mai 2016, 10 Uhr Zu viele Unfälle: Straßenbahnen reichen nicht mehr
21. April 2016, 16 Uhr Präsentation zu den Bauphasen des Bahnhofsvorplatzes online
21. April 2016, 10 Uhr Parkplatzangebot in der Spremberger Vorstadt ausreichend - noch
06. April 2016, 10 Uhr Baustart Nordparkplatz und Bahnhofstunnel
31. März 2016, 11 Uhr Straßenbahnförderung: Gemeinsame Lösung mit dem Land gesucht
Ältere Meldungen

Zu viele Unfälle: Straßenbahnen reichen nicht mehr
25. Mai 2016, 10 Uhr
Mehrfach hat es in den vergangenen Monaten Unfälle zwischen Straßenbahnen und anderen Verkehrsteilnehmern gegeben. Zwar belief sich der Schaden glücklicherweise überwiegend nur auf die Fahrzeuge, doch auch das macht Cottbusverkehr nun zu schaffen: 16 der 21 Straßenbahnen aus dem Fuhrpark werden für den täglichen Regelfahrplan benötigt. Neben diesen Unfallschäden läuft nebenher auch noch der Umbau zu Langläufern, darüber hinaus fallen aufgrund des Fahrzeugalters immer mal wieder kurzfristig kleinere Arbeiten an. Die Folge ist schon seit vielen Monaten immer mal wieder der Einsatz mindestens eines Busses anstelle einer Straßenbahn auf der Linie 1.
Hinweise darüber an die Fahrgäste? Fehlanzeige! Weder online noch direkt an den betroffenen Haltestellen informiert Cottbusverkehr seine Fahrgäste über den Busersatz. Und das trotz ungleicher Haltestellenposition (in der Vetschauer Straße kann der Bus nicht die Straßenbahnhaltestellen anfahren, sondern hält auf der danebenliegenden Straße) und teilweisen Einschränkungen hinsichtlich der Kapazitäten (es fahren keine Gelenkbusse) sowie der Barrierefreiheit (die Bushaltestellen haben überwiegend keine erhöhten Bordsteine). Dabei wäre es dank der Linienlänge und Taktstärke nicht einmal kompliziert, da an jeder Haltestelle immer dieselbe Abfahrtsminute pro Stunde betroffen ist. Aber aufgrund der Dauer dieser Einschränkungen haben sich die betroffenen Fahrgäste vielleicht auch einfach schon daran gewöhnt?

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Präsentation zu den Bauphasen des Bahnhofsvorplatzes online
21. April 2016, 16 Uhr
Auf der neuen Webseite zum Umbau des Cottbuser Hauptbahnhofs kann seit kurzem die Präsentation heruntergeladen werden, die während der Informationsveransteltung am 06. April von Cottbusverkehr und der Stadt Cottbus vorgestellt wurde.
Darin enthalten sind die geplanten Bauphasen für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes sowie zur Verlängerung des Bahnhofstunnels. Interessant sind insbesondere die Informationen zu den Verkehrseinschränkungen rund um den Bahnhof während der Bauarbeiten. Betroffen sind dabei sämtliche Verkehrsteilnehmer rund um den Bahnhof einschließlich der Kreuzung Bahnhofsbrücke-Stadtring-Thiemstraße-Vetschauer Straße. Auch im Liniennetz der Straßenbahn sowie bei der Lage der Bahnhofshaltestellen von Bus und Straßenbahn wird es während der Bauzeit zu zahlreichen Veränderungen kommen. So ist beispielsweise von Juli 2017 bis November 2018 Schienenersatzverkehr auf der gesamten Linie 1 Jessener Straße – Schmellwitz Anger vorgesehen. Anfangs auf dem Linienweg der Straßenbahn, ab September 2017 dann durch die Bahnhofstraße, da in der Zeit keine Gleisverbindung aus Süden auf die Bahnhofsbrücke bestehen wird und die Linie 2 Sachsendorf – Sandow entsprechend durch die Straße der Jugend umgeleitet werden muss.
Die genauen Daten zu den Verkehrseinschränkungen und Veränderungen im Lininnetz können sich in Abhängigkeit vom Baufortschritt natürlich noch verschieben. Wer täglich darauf angewiesen ist, sollte sich die Webseite zum Bahnhofsumbau merken, die von allen Beteiligten an den Bauarbeiten gleichermaßen aktuell gehalten werden wird.

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Parkplatzangebot in der Spremberger Vorstadt ausreichend - noch
21. April 2016, 10 Uhr
Eine Untersuchung des Dresdner Ingenieurbüros für Verkehrsanlagen und –systeme im Auftrag der Stadt Cottbus hat ergeben, dass das aktuelle Parkplatzangebot in der Spremberger Vorstadt in Summe dem derzeitigen Bedarf genügt. Durch Ausnutzung von Garagenhöfen und unbebauten Flächen seien genügend Stellflächen vorhanden.
In Zahlen zeigt sich dann jedoch, dass insbesondere im Bereich zwischen Carl-Thiem-Klinikum und Bahnhof weniger Parkplätze zur Verfügung stehen als es von den Anwohnern angemeldete Fahrzeuge gibt. Leider wird nicht darauf eingegangen, ob dieses Ungleichgewicht auf ein zu geringes Parkplatzangebot (gemäß des städtischen Schlüssels Stellplätze pro Wohneinheit) oder auf eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Fahrzeugen bei den dortigen Anwohnern zurückgeht. In letzterem Fall sollte weiter zu untersuchen sein, warum in dem Viertel eine derartige Übermotorisierung trotz der unmittelbaren Nähe von Bahnhof und Straßenbahn besteht.
Schlussendlich spricht die Untersuchung sich für den Bau des Parkhauses am Carl-Thiem-Klinikum aus, um die Parkplatzverfügbarkeit in der Spremberger Vorstadt auch langfristig zu sichern. Darüber hinaus wird die Empfehlung ausgesprochen, rund um den Bahnhof nach Abschluss der Umbauarbeiten etwa 500 Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Davon sind die aktuellen Planungen der Stadt noch deutlich entfernt: Der Parkplatz am Wasserturm bietet nach seiner Erweiterung ab August 342 Stellplätze. Nach Fertigstellung des Bahnhofsvorplatzes wird es dort zusätzlich 83 Kurzzeitplätze geben. Die Stadtverwaltung steht nun also vor der Frage, ob sie dieser Empfehlung nachkommt und die fehlenden Stellflächen beispielsweise am neuen Nordausgang dauerhaft zur Verfügung stellt, oder ob sie auf das Park&Ride-Konzept setzt und auf bestehende Parkplätze an anderen Stellen in der Stadt verweist. Die Untersuchung des Verkehrsbüros kritisierte die Stadt jedenfalls als "einen Tick zu positiv".

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Baustart Nordparkplatz und Bahnhofstunnel
06. April 2016, 10 Uhr
Platz für 156 Fahrzeuge soll er bieten und den Wegfall der 219 Stellplätze auf dem alten Bahnhofsvorplatz kompensieren. Rund 60.000 Euro lässt die Stadt sich die schnelle Bereitstellung dieser Parkplätze kosten. Bereits in der kommenden Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ab 18. April wird dann der alte Langzeitparkplatz auf dem Vorplatz gesperrt. Durch die Lage auf der Nordseite des Bahnhofs erspart er den Reisenden aus dieser Richtung immerhin den Weg über die Bahnhofsbrücke, wobei zu beachten ist, dass es derzeit keinen Fahrkartenautomaten auf der Nordseite gibt. Vorerst hat die Stadt das Areal auf dem früheren Containerbahnhof für fünf Jahre von der Deutschen Bahn gepachtet, kann diese Zeit jedoch verlängern, sofern nach Beendigung der Bauarbeiten rund um den Bahnhof und den zentralen Verkehrsknotenpunkt auf dem Vorplatz in drei bis vier Jahren beendet sind. Alle wichtigen Informationen zu diesem Bauprojekt haben wir mitsamt einiger Projektgrafiken noch einmal zusammengestellt.
Heute Abend findet indessen um 18:30 Uhr im Stadthaus eine öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt Cottbus sowie der Deutschen Bahn statt. Am Freitag, den 8. April, beginnt um 11 Uhr schließlich die offizielle Baustelleneröffnung am ehemaligen Großenhainer Bahnhof, wo künftig der neue Zugang zum durchgehenden Bahnhofstunnel liegen soll. Am kommenden Montag beginnen dann die eigentlich Bauarbeiten am Tunnel, die Fertigstellung ist für Mitte 2017 geplant, die Freigabe des Nordzugangs für Ende 2017.

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Straßenbahnförderung: Gemeinsame Lösung mit dem Land gesucht
31. März 2016, 11 Uhr
Infolge der zurückliegenden Meldungen über die ungewisse Zukunft der brandenburgischen Straßenbahnen meldet sich die SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis zu Wort und zeigt sich besorgt über diese Situation. Konkreter wird die Cottbuser Baubürgermeisterin Marietta Tzschoppe und kündigt an, dass eine gemeinsame Lösung mit dem Land Brandenburg gefunden werden müsse, damit die Straßenbahn einer sicheren Zukunft entgegenschauen könne. Durch den Ausbau des Bahnhofsvorplatzes zum zentralen Verkehrsknotenpunkt bekenne die Stadt sich klar zur Straßenbahn. Die Zahlen der vergangenen Jahre zeigten, wie essentiell die Straßenbahn für Cottbus sei und dass sie aus Sicht der Stadt nicht durch Alternativen ersetzt werden könne. Es könne jedoch auch nicht das Ziel sein, künftig ausschließlich mit Oldtimern oder Traditionsbahnen zu fahren. Die Straßenbahn trage dazu bei, die Vorgaben des brandenburgischen Luftreinhalteplans zu erfüllen und die städtische Mobilität aufrecht zu erhalten.
Wir hoffen, dass es sich bei diesen Worten um eine echte Kampfansage an die Landespolitik handelt und sich Kommunal- und Landespolitiker zusammentun, um eine sinnvolle Lösung für alle zu finden und somit die Straßenbahn landesweit erhalten und stärken zu können.

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