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15. Januar 2018, 20 Uhr Cottbusverkehr plant gemeinsame Ausschreibung mit Brandenburg und Frankfurt
14. Dezember 2017, 18 Uhr Land fördert Neufahrzeuge bis 2022 mit 48 Millionen Euro
18. Oktober 2017, 21 Uhr Deutsche Bahn wird Flächen am Nordausgang des Bahnhofstunnels verkaufen
14. Oktober 2017, 19 Uhr Neubau Bushaltestelle Welzower Straße/Klinikum
12. September 2017, 21 Uhr Nächste Bauphase ab Sonntag: Änderungen im Liniennetz
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Cottbusverkehr plant gemeinsame Ausschreibung mit Brandenburg und Frankfurt
15. Januar 2018, 20 Uhr
Dank der Fördermittelzusage der brandenburgischen Landespolitik sieht Cottbusverkehr endlich eine ernsthafte Chance für die Neuanschaffung von Straßenbahnen. Zwar sind die Fördermittel, wie berichtet, nach wie vor äußerst knapp bemessen, dennoch setzt Cottbusverkehr-Chef Ralf Thalmann auf die Kooperation mit den Verkehrsbetrieben aus Brandenburg und Frankfurt. Eine gemeinsame Ausschreibung bietet die Chance, Straßenbahnen in größerer Zahl zu bestellen und auch langfristig hinsichtlich der Ersatzteilbeschaffung und Reparaturen zusammenzuarbeiten. All das senkt die Kosten nachhaltig. Wie gut die Chancen für eine solche Sammelbestellung nun tatsächlich stehen, will man in den nächsten Monaten ausloten.

Darüber hinaus gab Cottbusverkehr bekannt, dass das Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Wendeschleife Madlow endlich abgeschlossen werden konnte, sodass noch in diesem Jahr der vor fast acht Jahren anberaumte Umbau beginnen kann. Vorgesehen sind Park&Ride-Plätze sowie eine neue Bushaltestelle näher an der Straßenbahn, um bessere Umstiegsmöglichkeiten zu bieten.

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Land fördert Neufahrzeuge bis 2022 mit 48 Millionen Euro
14. Dezember 2017, 18 Uhr
Am gestrigen Mittwoch hat der brandenburgische Landtag eine Änderung des ÖPNV-Gesetzes beschlossen. Sie bewirkt, dass den brandenburgischen Straßenbahn- und Oberleitungsbusbetrieben bis zum Jahr 2022 48 Millionen Euro zur Anschaffung neuer barrierefreier Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Dieses Geld ist allerdings nicht zweckgebunden, sondern wird über den bisherigen Verteilungsschlüssel über die kommenden Jahre als Zuschuss an die Verkehrsbetriebe ausgezahlt und kann bei Bedarf auch angespart werden.
Für dieses Jahr werden dadurch noch drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt, im kommenden Jahr zehn Millionen, 2019 elf Millionen und 2020, 2021 sowie 2022 jeweils acht Millionen Euro.
24 Millionen davon stammen direkt vom Land Brandenburg, die andere Hälfte aus den Regionalisierungsmitteln des Bundes.
Ginge es nach einigen Landtagsabgeordneten von Linken und Grünen, so würden diese Mittel sogar noch weiter erhöht werden, um den Kommunen und Verkehrsbetrieben mehr Spielraum zu geben und Anschaffungen über das Minimum hinaus zu ermöglichen. Denn unterm Strich bedeuten diese 48 Millionen Euro bei einem Preis von 2 bis 2,5 Millionen Euro pro neuer Straßenbahn, dass maximal 24 Fahrzeuge angeschafft werden können. Selbst wenn die Eigenmittel der Verkehrsbetriebe und Zuschüsse oder Kredite der jeweiligen Kommunen hinzukommen, wird sich mit diesem Geld der aktuelle Altbestand in den Fuhrparks der brandenburgischen Betriebe nur schwerlich komplett ersetzen lassen können.

Nachtrag 15.12.:
Cottbusverkehr nennt die genauen Zahlen anhand des Verteilungsschlüssels: Von diesen 48 Millionen Euro bis 2022 werden nur rund 6 Millionen Euro in Cottbus ankommen. Zusammen mit dem, was Stadt und Eigenmittel aktuell hergeben, würde das für lediglich vier neue Straßenbahnen reichen. Viel zu wenig für einen Fuhrpark mit 20 Altfahrzeugen und wahrscheinlich auch viel zu wenig, um einen Hersteller zu finden, der eine passende Kleinserie liefert.
Deswegen will Cottbusverkehr sich nun einmal mehr mit den Betrieben aus Frankfurt und Brandenburg abstimmen mit dem Ziel einer gemeinsamen Sammelbestellung. Zudem hofft man auf größere Zuschüsse der Stadt, um insgesamt zehn Fahrzeuge für Cottbus bestellen zu können. Zusammen mit den 13 Wagen, die Frankfurt anzuschaffen plant, fände sich dafür wahrscheinlich schon eher ein Hersteller.

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Deutsche Bahn wird Flächen am Nordausgang des Bahnhofstunnels verkaufen
18. Oktober 2017, 21 Uhr
Das könnte die Chance sein: Die Deutsche Bahn hat laut Angaben der Cottbuser Stadtverwaltung angekündigt, ihre Flächen am Nordausgang des neuen Bahnhofstunnels zu verkaufen. Es handelt sich um das Areal zwischen Wilhelm-Külz-, Güterzufuhrstraße und der Bahnhofsbrücke, auf dem unter anderem der ehemalige Großenhainer Bahnhof sowie die Güterschuppen stehen.
Die Stadt wird daher für dieses Gebiet vorsorglich einen Bebauungsplan erstellen, um die Fläche städtebaulich attraktiv zu entwickeln und neu zu ordnen. Im Fokus stehen dabei die Schaffung kurzer Wege für Fußgänger und Radfahrer.
Dadurch könnte es beispielsweise, wie von uns mehrfach gefordert, endlich möglich werden, einen direkten Zugang vom neuen Bahnhofstunnel zur Wernerstraße zu schaffen. Vielleicht ist sogar eine Unterquerung der Bahnhofsbrücke und damit ein Zugang zur Taubenstraße möglich. Beides würde die Innenstadt deutlich besser an den Nordausgang anbinden und damit vor allem für Pendler die täglichen Wege erleichtern.

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Neubau Bushaltestelle Welzower Straße/Klinikum
14. Oktober 2017, 19 Uhr
In den kommenden zwei Monaten wird die stadteinwärtige Bushaltestelle Welzower Straße/Klinikum in der Leipziger Straße einige Meter weiter östlich näher am neuen Haupteingang des Carl-Thiem-Klinikums neugebaut und anschließend im Dezember von ihrer alten Lage vor dem Herzzentrum dorthin verlegt.
Für 118.000 Euro werden ein neuer barrierefreier Bussteig gebaut und zwei Laternenmasten versetzt. Dafür gibt es Fördermittel vom Land Brandenburg.
Bereits vor über einem Jahr wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite die stadtauswärtige Haltestelle modernisiert, sie behielt jedoch ihre alte Lage.
Infolge der Verlegung verkürzen sich die Wege zwischen ÖPNV und Klinikum zumindest in eine Richtung. Die neue Lage beißt sich allerdings mit einem möglichen Straßenbahnausbau in der Spremberger Vorstadt: Die CTK-Schleife würde nach bisherigen Planungen östlich der heutigen Haltestellen nach Norden in die Welzower Straße abbiegen und nicht näher am neuen CTK-Haupteingang vorbeiführen. Da die bisherige Bushaltestelle jedoch nicht die Kriterien der Barrierefreiheit erfüllte, musste sie ohnehin erneuert werden. Und beim Bau einer Straßenbahnstrecke in diesem Bereich müsste ebenfalls ein neuer Bahnsteig errichtet werden, sodass unterm Strich keine zusätzlichen Kosten anfallen.

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Nächste Bauphase ab Sonntag: Änderungen im Liniennetz
12. September 2017, 21 Uhr
Am kommenden Sonntag, den 17. September, startet die nächste große Bauphase für die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz. Damit verbunden sind Änderungen im Liniennetz der Straßenbahn. Bis zum Herbst 2018 wird nun kein Straßenbahnverkehr durch die Bahnhofstraße möglich sein, da die neue Haltestelle auf dem Vorplatz mit den Gleisen auf der Bahnhofsbrücke sowie in der Vetschauer Straße verbunden werden. Dies führt auch zu umfangreichen Einschränkungen und Änderungen für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Für Fußgänger verkürzen sich die Wege nun jedoch wieder: Der direkte Zugang von der Bahnhofsbrücke über die Treppe zum Bahnhofsvorplatz wird wieder geöffnet.

Für die Linienverkehr der Straßenbahn bedeutet die neue Bauphase folgendes:
Die Linie 1 verkehrt als Bus zwischen Jessener Straße und Schmellwitz Anger durch die Bahnhofstraße. Die alte Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof wird jedoch aufgelöst, die Busse halten am Straßenrand vor der Pückler-Passage bzw. am früheren Mittelstreifen der Vetschauer Straße. Die nördlichen Fahrstreifen werden vollgesperrt, jeglicher Auto- und Busverkehr verläuft über die früheren südlichen Fahrstreifen.
Die Linie 2 verkehrt zwischen Sachsendorf und Sandow, wird allerdings über die Straße der Jugend umgeleitet und hält an der Stadthalle ersatzweise vor dem Rathaus statt vor der Post.
Die Linien 3 und 4 fahren planmäßig zwischen Ströbitz und Madlow bzw. Sachsendorf und Neu-Schmellwitz durch die Straße der Jugend.
Wochenends verkehrt anstelle der Linien 1 und 2 die Linie 5 als Bus zwischen Sandow und der Jessener Straße durch die Bahnhofstraße.

Alle neuen Fahrpläne sind wie gewohnt online auf der Webseite von Cottbusverkehr verfügbar. Darüber hinaus findet am morgigen Mittwoch, den 13. September, zwischen 9 und 15 Uhr eine Informationsveranstaltung von Cottbusverkehr zu den Änderungen statt. Das Infomobil wird direkt vor dem Empfangsgebäude stehen. Außerdem liegen im Empfangsgebäude neue Fleyer zur geänderten Baustellensituation aus.
Auch die aktuelle Folge von Einsteiger-TV befasst sich mit den Änderungen und zeigt aktuelle Bilder vom Baugeschehen.

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